10.Oktober 2016

Liebe Freunde unseres Hofes,

endlich kann ich Euch wieder über alle Ereignisse auf unserem Hof informieren. Es gab hier einige Geschichten, die es mir unmöglich machten, selber Beiträge zu schreiben. Wir wurden von einem angeblichen Förderer unseres Vereines regelrecht verschaukelt. Es gab sehr viele Versprechungen, unter anderem auch das er einen seiner Mitarbeiter an unsere Homepage setzt, um diese neu zu gestalten. Leider war auch das nur ein Fake. So konnte ich selber nichts machen, es geschah aber auch nichts seinerseits.

Irgendwann sind auch wir dahinter gestiegen, daß alles nur leere Versprechungen waren. 

Dank der Unterstützung und des Einsatzes von Alexander Müller vom Indianer- Tipidorf Bertingen haben wir endlich wieder eine homepage. Leider sind viele Fotos und Informationen durch dieses ganze Hin und Her verloren gegangen und ich muß alles nach und nach wieder irgendwo ausgraben. Aber egal. Hauptsache ich kann Euch wieder über alles Neue, was hier passiert informieren. Aber hier nochmal ein ganz großes Dankeschön an Alex. Du bist ein echter Schatz.

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Um nicht nur unseren Noriker-Fohlen sondern auch den anderen Pferden eine Plattform zu geben und alle Interessenten über  das normale"Chaos" auf unserem Hof zu informieren, habe ich mich entschlossen in unregel- regenmäßigen Abständen ein

 

Hoftagebuch

 

zu führen. Schaut einfach ab und zu mal rein und Ihr werdet erfahren, was hier so abläuft:

 

 

 

 

 

13.5.2015

 

Meine Güte, haben mich meine Pferdis blamiert. Schon als die Fernsehleute auf den Hof kamen, standen die Fellnasen und haben auf ihr Futter gewartet, trotzdem es nicht später war als sonst. Und dann ging aber die Post ab, Angst? Nein aber man konnte sich mal wieder so richtig schön aufregen. fremde Leute und dann noch mit so eigenartigen Teilen auf der Schulter und in der Hand. Das war doch ein perfekter Grund, um mal wieder so richtig die Sau raus zu lassen. Rein in die Futterstände, raus aus den Futterständen, alles natürlich im Galopp, dann kurz ein Galopp über den Hof und das gleiche Spiel von vorne. Damit die Kameraleute überall filmen konnten, durfte ich die Türen der Futterküche und des Futterganges nicht schließen und so war das natürlich ein gefundenes Fressen, um auch dort drin mal nach dem "Rechten" zu schauen und den anderen das Futter von innen weg zu klauen. Ich wußte echt nicht wohin ich zuerst rennen sollte, um die Rabauken wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Irgend wann habe ich aufgegeben. Den Kameramännern hat das mächtig Spaß gemacht. Sie lieben ja solche Aktionen und um so mehr , um so besser. Mir war das Benehmen meiner Lieben nur noch peinlich und ich hätte im Boden versinken können. Glücklicher Weise waren Peppi und Blanka ganz lieb, als ich ihre Beineverletzungen behandelt habe und selbst beim Misten haben mich meine Babys mal artig arbeiten lassen, ohne Schaufel oder  Harke zu klauen oder auch ohne den Traktor anzuknabbern oder auf die Traktorschaufel zu steigen. So zeigten sie wenigstens noch, daß sie auch artig und vernünftig sein können. Jedenfalls haben die Fernsehleute  sich dann doch gewundert, wie ruhig und gelassen die Pferdis waren, als der Kameramann ganz dicht an ihnen heran ging zum filmen. Nur das sie ihm ständig das Oblektiv beschlabbert haben. Aber was solls, da mußte er durch.  Leider hat Dobby noch Annettes gute Jacke zerrissen, aber glücklicherweise regelt das die Haftpflichtversicherung. Jedenfalls hatten alle ihren Spaß, Mensch wie Tier. Nun bin ich auf den Bericht gespannt. Er soll Dienstag oder Mittwoch im MDR Fernsehen vormittags um 11 Uhr gesendet werden.

 

11.5.2015

 

Hansi und ich räumen noch gründlich auf.Es muß bis MIttwoch alles wieder ordentlich sein, weil sich kurzfristig ein Fernsehteam vom MDR angemeldet hat. Sie wollen eine Kurzreportage über unsere morgentliche Arbeit drehen. Hofentlich spielen meine Fellnasen mit.. Aber ich hoffe doch, da sie so etwas ja kennen und sonst auch vor nichts Angst haben.

 

10.5.2015

 

Bin heute mit Hansi und dem Traktoristen vom Spargelhof, der den Mist bekommt, alleine. Wir fahren den restlichen Mist noch weg und versuchen auch die kleinen Resthaufen aufzuharken und zu verladen. Eigentlich bin ich noch ko von gestern, aber was soll es, die Scheiße muß weh.

 

9.5.2015

 

Heute ist großer Arbeitseinsatz. Ausmisten, Zäune reparieren usw. Leider sind nicht so viele gekommen, wie ich erhofft hatte, so daß wir nicht alles schaffen. Selbst der  MIst kann nicht alles weggefahren werden. Dafür ist der Außenzaum wieder ganz und die große Gummimatte liegt im Futtergang. Und vor den Futterständen liegen die Gummimatten wieder sauber und ordentlich. Danke an alle Helfer. Alleine hätte ich das nicht geschafft.

 

7.5.2015

 

Heute sind die Hufe dran. Tobias kämpft sich tapfer durch 56 Pferdehufe, große, kleine und mittlere. Kale hat besonders mit den schweren Kaltblüterbeinen zu tun. Gut, daß Tobias so ein toller, ruhiger und kompetenter Schmied und Kalle ein ruhiger und geduldiger Aufhalter ist. Die Babys brauchen erst mal wieder kurz einen "Anschiß" und dann können sie sich plötzlich alle wieder erinnern, wie man die Füße gibt.  Verrücktes Volk!  Blankas Hufkrebs sieht schon besser aus. Trotzdem sie nie richtig die Hufe gibt und ich immer nur "pfuschen" kann, wenn ich ihr die Hufe behandeln will. Aber was soll es, in der KLinik hätte sie mindestens 6 Wochen da bleiben müssen und die Behandlung hätte mindestens 2000 Euro gekostet. So bleibt mir nur Geduld und immer weiter behandeln vor Ort. Auch wenn es sehr aufwendig und sehr langwierig ist.

 

5.5.2015

 

Blanka bekommt seit heute ein Mal täglich 50 -60 ml Mobility HCC für ihr kaputtes Knie. Das Zeug ist sau tauer, soll aber sehr gut sein. Ich nehme es auch schon einige Wochen und bei meinen Hüftproblemen scheint es zu helfen. Manchmal ist Pferdemedizin doch die bessere Medizin

 

30.4.2015

 

Alle Pferde fressen ganz normal und gut. Keiner scheint Probleme mit den "neuen" Zähnen zu haben. Oft haben Pferde danach für ein paar Tage Probleme beim fressen, aber hier stimmt alles. "Gute Arbeit, Bernd !!!"

 

29.4.2015

 

Tag der Pferdezähne. Heute ist Bernd und Sabine hier um unseren Fellnasen mal wieder die Zähne zu machen. Bernd behandelt den ganzen Tag und Sabine sediert die Mäuse leicht. Durch unseren Behandlungsstand geht die Arbeit recht ruhig voran. Bin froh daß wir das Teil haben. Es erleichtert die Arbeit doch erheblich. Bernd muß bei Michel zwei Wolfszähne ziehen, bei Merlin einen und Dobby hat glücklicher weise keinen. Madeo hat einen losen Zahn der abgeschliffen wird, damit er nicht mehr stört. Bei allen anderen Pferden sind nur die normalen Korrekturen notwendig. Nur Blanka kann wegen ihrem Baby im Bauch nicht sediert und behandelt werden. Sie kommt dran, wenn das Kleine da ist.  Großen Dank nochmal an Bernd und Sabine für ihre gute Arbeit und die tolle, ruhige Art mit den Pferden umzugehen.

 

28.4.2015

 

Die Spritze bei Blanka hat super gewirkt. Sie läuft heute, als wäre nie etwas mit ihrem Knie gewesen. Leider tobt sie auch dem entsprechen über die Wiese. Dabei soll sie möglichst ruhig gestellt sein. Dann müßte ich sie einsperren und das würde erst recht Tobsuchtsanfäle auslösen.

 

27.4.2015

 

Ich könnte verzweifeln. Blankas Knie ist richtig schlimm kaputt. Bei der Röntgenaufnahme konnte man nicht viel erkennen. Erst beim Ultraschall erkannte man, daß die Kniescheibe und auch sonst einiges beschädigt war. Das Gelenk war sehr dick und entzündet. Der Tierarzt wollte Cortison und Antibiotika ins Gelenk spritzen. Schon beim Einführen der Kanüle spritzte  blutige Gelenkflüssigkeit aus der Kanüle. Das bedeutet, daß das Knie schlimmer kaputt ist, als es beim Ultraschall zu erkennen war.  Nun wird Blanka, wenn die Prognose des Tierarztes stimmt, nie wieder richtig gesund werden. Aber ich werde nicht aufgeben. Ich habe bereits  Mobility HCC bestellt, ein Hyaloron-Präparat. Ich hofe, daß es wenigstens so viel bringt, daß sie schmerzfrei laufen kann und irgendwann als Gnadenbrotpferd in der Herde laufen kann.  Unser Dr. Graf steht hinter mir und wird mich unterstützen.

 

Ich danke auch noch mal ganz besonders herzlich unserer Heike, die Hänger und PKW gesponsert hat und super toll gefahren ist. Besser als jeder Profi. Sie fuhr nicht nur, als hätte sie rohe Eier im Hänger, sondern Eier ohne Schale. Einfach großartig.

 

 

 

26.4.2015

 

Heute geht es Emmi wieder besser, sie frißt und hat auch keinen Durchfall mehr. Ich bin froh und erleichtert. Noch ein krankes Pferd kann ich absolut nicht gebrauchen. Habe schon Schiß wegen Morgen. Da fahre ich mit Blanka in die Klinik, um abklären zu lassen, was mit ihrem Knie ist. Hoffentlich nichts schlimmes.

 

25.4.2015

 

Emmi geht es heute nicht so gut. Sie hat Durchfall und auch Bauchschmerzen. Ich glaube, sie hat das Panacur nicht vertragen. Sie mag auch nicht fressen. Wenn es Morgen nicht besser geht, rufe ich unseren Tierarzt.

 

Die Mädchen waren heute wieder zum reiten. Es ist einfach eine total alberne Truppe. Aber es tut gut, wenn man mal jemanden lachen hört. Nachmittag kam Amrei wieder zum Reitkurs. Leider konnten heute nur 3 Mädchen reiten. Anna mit Dobby, Lulu mit Mijou und Große Anna mit Michel. Gina mußte zuschauen, weil weder Peppi noch Blanka zur Zeit einsatzfähig sind. Und ein anderes Pferd wollte sie nicht nehmen. Und Jana sitzt zu Hause und paukt fürs Abi. Arme Maus, aber sie wird es gut machen, da bin ich mir sicher.

 

24.4.2015

 

Habe heute Blanka und Emmi noch mal entwurmt.

 

23.4.2015

 

Girlsday - ich hatte 4 Mädchen hier. Alle vier waren sehr nett und auch fleißig. Es ging wider erwarten alles sehr entspannt und ruhig über die Runden, trotzdem sich die meisten nicht kannten. Scheinbar wird unser Hof bei den Mädchen zum Girlsday immer beliebter. Ich hatte noch mehr Anfragen, aber 4 Teenies reichen mir.

 

22.4.2015

 

Ab heute habe ich endlich Hilfe. Zwar nur jeden Mittwoch, aber das ist für uns schon eine tolle Erleichterung. Mäcki kommt immer mittwochs Vormittag um mit zu misten. Bin ich froh.

 

 Heute waren zwei Frauen und ein älteres Ehepaar aus Stendal hier, um sich unseren Hof anzuschauen. Sie waren ganz begeistert und meinten, daß sie jetzt verstehen könnten, warum wir den Tierschutzpreis für artgerechte Pferdehaltung des Landes Sachsen-Anhalt bekommen hätten. Das tat mal echt gut. Sonst werden wir immer nur angefeindet und niemand versteht, warum unsere Pferde nicht in Boxen gesperrt und mit Sperrhalfter, Martingal usw. geritten werden. Da zwei der Frauen Tierärztinnen waren, wiegt das Lob besonders.

 

20.4.2015

 

Heute war unser Tierarzt hier. Ich hatte ihn gebeten, nach Blanka zu schauen. Sie setzt seit einiger Zeit ihr rechtes Hinterbein verkürzt auf und sie wirkt sehr müde, liegt viel und ist lustlos. Die Untersuchung ergab, daß ihr rechtes Knie ncht in Ordnung ist. Sie muß in die Klinik, um genau abzuklären, was los ist. Dann kam aber noch der Hammer. Unsere Blanka ist tragend. Das ist eine Überraschung. Der Verkäufer meinte damals in Skaryszew, daß sie nicht tragend geworden ist und er sie deshalb verkauft. Jetzt bekommt sie doch ein Fohlen. Das paßt mir zwar gar nicht in den Kram aber jedes Lebewesen hat ein Recht freudig und in Liebe erwartet zu werden. Und so freue ich mich auf das kleine Fohlen, auch wenn ich weiß, daß es nicht bei uns sein Leben leben kann. Dafür bin ich selber schon zu alt. Ich hoffe, daß später Isa einspringt und dem kleinen Schatz ein gutes Leben in Liebe und Geborgenheit schenken wird. Ihr vertraue ich gern das neue unschuldige Leben an.

 

18.4.2015

 

Heute wollte ich meinen Mädchen mal wieder zeigen, wie wenig sie ihre Pferdchen wirklich unter Kontrolle haben. Sie sollten im Trab und anschließend im Galopp um den Spielepark reiten. Chaos pur !!! Ich denke, sie haben erkannt, daß sie noch viel lernen müssen. Wobei Dobby der verrückteste war. Es schien, als hätte er alles verlernt. Er kannte plötzlich kein Stimmkommando mehr , keine Zügelhilfen und meinte, er müsse unbedingt mit Anna unter den Bäumen durch galoppieren. Mensch war ich sauer auf den Burschen. Ich habe ihn mir erst mal ernsthaft im Round Pen vorgeknöpft. Anschließend ist Anna ihn dann wieder geritten und plötzlich konnte er sich wieder an alles erinnern. Er wußte, wie man auf Stimme anhält, was Zügel zu bedeuten haben usw. Diese Bengels sind so was von im Rüpelalter, daß es eine wahre Wonne ist. Anna hat eingesehen, daß sie bedeudent strenger und konsequenter sein muß mit ihm. Ich werde in Zukunft auch mehr aufpassen, daß sie im richtigen Moment reagiert.

 

16.4.2015

 

Leider hat die eine Familie sich entschlossen, ihre Pferde nun doch zu behalten. Schön für die Pferde, schlecht für die blinde Stute. Sehr nette junge Leute waren hier. Ich denke, ihnen hat unsere Anlage, die Unterbringung und Betreuung der Pferde gefallen. Sie teilen aber auch meine Bedenken wegen einer passenden Gesellschaft für ihr blindes Schätzchen. So werden sie erst einmal warten, ob sich hier in nächster Zeit doch noch ein passendes Pferd findet, welches als "Blindenführhund" für ihre Stute geeignet wäre. Von unseren jungen "Hüpfern" ist keines dazu  zu gebrauchen.

 

14.4.2015

 

Habe wieder einen Anruf und eine Mail bekommen, wegen der Aufnahme von Gnadenbrotpferden. Allerdings diesmal als Pensionspferde. Ich dachte schon, es gibt keine Menschen mehr, welche für ihre alten Pferde bereit sind zu zahlen. Donnestag kommen beide Parteien, um sich den Hof anzusehen. Ich mache mir so meine Gedanken wegen der eine Stute. Sie ist blind und ich habe zur Zeit kein passendes Gesellschaftspferd für sie. Vielleicht ist ja die andere alte Stute passend. Das wäre schön.

 

13.4.2015

 

Ich fahre jetzt mit Emmi im Round Penn vom Boden aus. Dort kann sie nicht so wild los stürtzen, bzw ich muß nicht hinterher laufen. Hier geht es etwas beser. Wir üben vor allem das Stimmkommando "uuund Haalt". Blanka wird nicht mehr gearbeitet. Ihr HInterbein gefällt mir nicht. Ich werde den Tierarzt doch noch mal holen müssen.

 

10.4.2015

 

Heute hat der Sattler aus Polen die Geschirre gebracht, die ich in Skaryszew auf dem Markt bei ihm bestellt habe. Es sind gute Geschirre für unsere "Polenmädchen". Es wird aber sicher noch eine Weile dauern, bis ich sie wirklich benutzen kann. Besonders Emmi tut sich schwer, zu verstehen, daß wir alles langsam und in Ruhe machen wollen. Sie tobt ständig im Galopp los. Ich glaube aber nicht daß sie Angst hat. Vielleicht wurde sie beim Einfahren immer gejagt. Noch wird es mit ihr nichts.

 

4.4.2015

 

Ich glaube, wir haben einen neuen Fan. Heike kommt wieder aus Magdeburg. Sie fühlt sich bei uns einfach "sauwohl" trotz ihrer Angst vor Pferden. Aber ich glaube, diese Angst werden wir ihr bald nehmen.

 

1.4.2015

 

Wie jeden Mittwoch reitet Uta unsere Luci wieder. Es ist schön zu sehen, wie Luci und Uta harmonieren. Luci ist ja nicht so leicht zu beeindrucken. Sie sucht sich genau aus, wer auf ihr reiten darf und auf wen sie wirklich hört. Uta macht es auch wirklich ganz toll, sehr weich und doch konsequent. Genau wie Luci es liebt.

 

28.3.2015

 

Wie samstags immer volles Haus. Fast alle Pferde werden beschäftigt.   Zum ersten mal bin ich mit Michel, Dobby, Blanka und Emmi auch vom Boden aus gefahren. Ich war, bis auf Emmi, von allen total angenehm überrascht. Ich glaube, Blanka wurde vieleicht doch schon ein bischen gefahren. Sie war total entspannt und ruhig dabei. Und meine beiden Babys haben mich geschockt. Als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Schon nach der ersten Runde in der Halle fanden sie es gar nicht mehr schlimm, daß ich jetzt hinter ihnen ging und die Kommandos gab. Selbst anhalten auf Stimme war kein Problem

 

27.3.2015

 

Das Spray ist schon da und Anna auch wieder. So können wir gemeinsam die Hufe säubern und einsprayen. Ich bin froh, daß wir das gemeinsam machen können. Mit Blanka und Hufe geben ist es immer noch ein Problem. Anna reitet wieder einige Pferde und ich fahre Merlin vom Boden aus. Schließlich soll er auch mal den Sulky ziehen.

 

24.3.2015

 

Heute früh hatte sich Peppi seinen Verband selbst abgerissen und die Wunde erneut aufgerissen. Ich habe erst einmal alles selber verbunden. Als Nachmittag der Tierarzt kam, meinte er, daß ich das jetzt auch selber machen kann und er nicht mehr täglich kommen muß. Der Verband gefiel ihm sehr gut und er meinte, er könne das auch nicht besser machen. Wir haben dann auch noch Blankas Hufe angeschaut und er war entsetzt über den schlimmen Zustand. Er empfahl mir ein bestimmtes Spray zu bestellen, welches den Hufkrebs schnell beseitigen soll. Sie setzt ihr Hinterbein immer noch nicht richtig auf.

 

23.3.2015

 

Der Tierarzt kommt zum Verbandswechsel. Die Wunde ist immer noch voller Eiter und die Naht hat sich geöffnet.

 

22.3.2015

 

Heute findet der erste Reitkurs mit Amrei Köhler hier bei uns statt. Ich bin gespannt, wie es wird. Gina mit Blanka, Anna mit Dobby, Jana mit Wajuna und große Anna mit Michel machen mit. Es läuft alles sehr gut. Wir bekommen gute Tipps und die Mädchen wollen gleich den nächsten Termin mit Amrei machen. Anna muß wieder nach Hause fahren.

 

21.3.2015

 

Heute ist, wie jeden Samstag volles Haus. Gina reitet Blanka, Kleine Anna Dobby, Sammy Shari, Clara Wajuna und große Anna Michel, Merlin und Emmi.

 

20.3.2015

 

Anna ist heute fürs ganze Wochenende gekommen. Ich bin froh, so können wir beide mit Emmi und Blanka üben. Anna reitet Emmi und freut sich, wie sehr sich Emmi bemüht. Dann ist auch noch Michel, Annas Lieblingsbaby dran und natürlich auch Madeo. Anna ist glücklich, wieder hier zu sein.

 

16.3.2015

 

Der Tierarzt kommt jetzt jeden Tag, um Peppi zu spritzen. Sein Bein ist nicht mehr ganz so dick angeschwollen, aber die Wunde eitert stark.

 

15.3.2015

 

Heute hätte Mausi Geburtstag gehabt und wäre 26 Jahre alt geworden. Ich bin so traurig und muß immer an sie denken. Peppis Bein sieht schlimm aus und er hat starke Schmerzen. Er will auch nicht fressen.  Mit Emmi und Blanka übern wir jeden Tag Hufe geben. Und versuche den Hufkrebs mit Teebaumöl zu behandeln. Das gestaltet sich recht schwierig, da Blanka ihre Hufe einfach nicht geben will.  Peppis Sprunggelenk wird dick. Das Bein gefällt mir gar nicht. Der Tierarzt kommt noch einmal und schaut sich alles an. Peppi bekommt starke Antibiotika

 

14.3.2015

 

Da Gina Peppi nicht reiten kann, versuchen wir heute zum ersten Mal Blanka zu reiten. Gina mag Blanka auch sehr und so geht es erstaunlich gut, dafür das Blanka noch nie geritten wurde. Sie macht lieb mit ,so weit sie überhaupt versteht, was wir von ihr wollen. Sie kennt weder Schenkel noch Zügel und unsere Stimmkomandos sowieso nicht. Aber irgend was stimmt nicht. Sie setzt ihr rechtes Hinterbein leicht verkürzt auf. Hoffentlich hat sie sich gestern nicht auch was bei der Prügelei mit Peppi weg geholt. Kleine Anna versucht Emmi zu reiten. Auch die gibt sich große Mühe. Man merkt aber auch, daß sie total unsicher ist. Ab und zu galloppieren die beiden mal munter durch die Halle, aber dann sind sie auch sofort wieder ruhig im Schritt.

 

13.3.2015

 

Heute früh wurde Mausi abgeholt. Ich habe nur noch geweint. Sie fehlt mir so sehr. Aber nicht genug, daß ich den Tod von Tossi, die schlimmen Bilder vom Pferdemarkt in Polen und den Tod von Mausi verkraften muß. Blanka ist mir heute Nachmittag ausgebüxt und zu den anderen Pferden gelaufen. Worauf sie sich so schlimm mit Peppi gehauen hat, daß Peppi schwer verletzt wurde. Das Hinterbein ist richtig bis auf die Sehne abgeschält worden und selbst die Sehe wurde dabei mit verletzt. Er wurde abends noch unter Vollnarkose operiert und steht nun alleine, unter starken Schmerzen und kann und will sich gar nicht mehr bewegen. Schmerzmittel sind nicht erlaubt, damit er ruhig stehn bleibt und nicht erst versucht herum zu laufen. Es bleibt auch noch der Verdacht das der Knochen angebrochen ist. Das alles werden die nächsten Tage bringen.  Er tut mir so sehr leid.

 

12.3.2015

 

Heute ist mein Geburtstag und es sollte eigentlich ein richtig schöner Tag werden. Anna hatte sich heimlich mit Sophia abgesprochen und die beiden wollten mich zum Geburtstag überraschen. Aber es kam ganz anders. Als ich am Vormittag gegen halb 1 rein ging war noch alles in Ordnung. Als wir halb drei raus kamen. lag unsere Mausi im Stall und kam nicht mehr hoch. Sie versuchte es auch gar nicht. Sie wieherte leise, als wollte sie sagen, es ist Zeit Abschied zu nehmen. Der Tierarzt kam so schnell er konnte und versuchte alles machbare, sie wieder auf die Beine zu stellen. Gegen halb 5 mußten wir aufgeben und Mausi gehen lassen. In der Sinfonie der Gefühle, die unsere Pferde über unseren Hof legen, fehlt nun ein ganz starkes, wunderbares Gefühl. Unser Engel ist wieder zu Hause. Mausi wird ewig in unseren Herzen bleiben.

 

10. und 11.3. 2015

 

Zwei Tage lang wurde MIst gefahren. Die beiden Mistberge reichten fast bis in den Himmel, da wir über Winter keine Technik dafür zur Verfügung hatten. Nun ist alles wieder weg und meine Schatzis können wohlgemut ihre  "Eier" weiter legen. Platz dafür ist wieder da.

 

9.3.2015

 

Wir hatten hohen Besuch. Unser Amtstierarzt kam persönlich vorbei. Zuerst dachte ich, er wolle sich die neuen "Polenmädchen " ansehen, aber das war nur zweitrangig. Der polnische Amtstierarzt hatte nicht die richtigen Ausfuhrpapiere ausgeschrieben und ich bekomme nun eine Anzeige, weil ich Pferde einfach so her geholt habe. Es geht dabei um die entsprechenen Seuchengesetze. Da ich aber Papiere hatte und nichts dafür kann, wenn der Tierarzt auf dem Markt die EU-Bestimmungen nicht kennt bzw. nicht eingehalten hat, bin ich raus. Ich muß nur noch eine Zeugenaussage schreiben und dann ist für mich alles gut. Ich mußte nur versprechen, daß ich, falls ich noch einmal Pferde aus dem Ausland hole, mich vorher beim Veterinäramt melde und mir die richtigen Formulare vorsichtshalber mitnehme. Also alles gut.

 

3.3.2015

 

Die beiden neuen Mädchen leben sich langsam ein. Sie sind beide sehr schüchtern und vorsichtig, aber sehr lieb. Blanka läßt sich ganz artig die Beine waschen und Emmi nimmt inzwischen die Möhren schon aus der Hand. Es geht langsam aber stetig aufwärts.

 

1.3.2015

 

Hier der Link zum Fernsehbericht :   http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video255926_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

 

25.2.2015

 

Gerade habe ich unsere Pferde hier zu Hause gefüttert, als die Nachricht kommt, daß die Pferde ca. 70 km entfernt von Cobbel sind. Nun können wir so ungefähr einschätzen, wann sie hier sein werden. Gegen halb neun fährt der Transporter auf den Hof. Ich freue mich so sehr, daß ich gleich wieder heulen muß. Das junge Paar, welches das Transportunternehmen betreibt, ist super nett und freut sich mit uns über die geretteten Pferde. Wir trinken noch gemeinsam einen Kaffee und dann fahren sie den weiten Weg zurück. Emmi, wie wir die Percheronstute nannten und Blanka nehmen ihr neues zu Hause sofort in Beschlag und knabbern genüßlich das gute Heu. Mausi ist erst einmal sauer, weil die beiden "IHR" Heu fressen.  Am Nachmittag kommt schon Tobias, um die Hufe der beiden auszuschneiden.  Dabei stellt sich raus, daß Blanka Hufkrebs hat. Das ist nicht schön, aber macht mir keine Angst. Unsere Minti kamm damals auch mit Hufkrebs zu uns und ich habe es mit reinem Teebaumöl schnell wieder hin gekommen. Emmis Hufe sind zwar krumm und schief aber Tobias bekommt sie mit ein paar mal ausschneiden bald wieder hin. Hufpflege schein in Polen nicht so wichtig zu sein. Nun müssen die beiden nur noch lernen, die Füsse zu geben. Das wird echt heftig, bei den schweren Beinen. Außerdem hat Blanka Milben. Ich kann jedoch nur erst mit Kernseife waschen, weil die ganze Haut in den Fesselbeugen von den Milben zerfressen ist. Wenn alles abgeheilt ist, geht es den Milben richtig an den Kragen.

 

24.2.2015

 

Gegen halb 9 Uhr frühstücken Isabella Annette und ich gemeinsam. Dann kommt der Abschied von Isabella,. Ich bin echt traurig. Ich habe in ihr einen der so seltenen Menschen gefunden, den man sofort ins Herz schließen muß. Ich hoffe so sehr, daß wir uns wieder sehen werden. Dann geht es auf die weite Fahr zurück. Ich bin froh, daß Annette nicht so ein Autofahrmuffel ist, wie ich. Sie fährt die ganze Strecke bis Magdeburg durch, ohne daß ich sie abläösen muß. Ich bin sehr froh darüber, zumal mir sauübel ist Auto fahren ist einfach nicht mein Ding.   Nachmittags kommt bereits von Isabella die Nachricht, daß unsere beiden Pferdchen am Abend schon auf die Reise zu uns gehen. Wir freuen uns riesig. Gegen 19 Uhr sind wir in Magdeburg und Hansi holt mich dort ab. Anna erwartet mich bereits und will wissen, wie alles gelaufen ist. Ich bin einfach nur fertig und möchte erst mal schlafen, aber selbst das klappt nicht wirklich.  In der Nacht bekomme ich über Whats upp ein Foto von unseren beiden im Transporter. Sie sind seid 19 Uhr unterwegs in ihr neues Zuhause.

 

23.2.2015

 

Es ist morgens 3.30 Uhr. Wir sind bereits auf den Beinen und auf dem Weg zum Markt. Die netten Leute des Hotels haben uns extra Lunchpakete und Kaffee gemacht, damit wir morgens etwas essen und trinken können. Sie hassen den Markt genau wie wir. Der Markt ist bereits geöffnet und hunderte Pferde stehen bereits angebunden in langen Reihen auf dem gelände. Fohlen,  wiehern verzweifelt nach ihren Müttern, Stuten rufen ihre Fohlen, es ist grausam. Dicht gedrängt stehen Stuten, Hengste, Wallache und Fohlen aneinander gebunden. Man spürt ihre Angst, ihre Aufregung. Manchen sind schweißnaß, andere zittern vor Panik.  Ich muß mir die Tränen verkneifen. Niemand darf merken, daß wir Tierschützer sind. Annette filmt und fotografiert heimlich und vorsichtig.  Wir gehen die erste Reihe entlang. Plötzlich spüre ich einen so traurigen Blick. In einer Ecke, zwischen zwei LKW versteckt hinter anderen Pferden steht eine große Kaltblutstute, ein Apfelschimmel.  Es ist inzwischen ungefähr 5 Uhr. Ich gehe zu der Stute. Ihre Augen schauen mich an, mit so viel Schmerz, mit Angst und ohne Lebensfreude oder Hofnung. Isabella fragt den besitzer. Er sagt sie ist ein Percheron, 5 Jahre alt, gefahren und geritten. Das Alter könnte stimmen, bei allem anderen bin ich skeptisch. Ich streichele das Tier und rede ruhig und freundlich mit ihr. Sie schaut mich an, als wäre ich ein Gespenst. Ich kämpfe mit den Tränen, aber es geht nicht mehr. Ich verstecke mich hinter dem riesigen Pferd und meine Tränen kullern lautlos. Ich kann nicht andern. Ich kaufe die Stute. Warum? ich weiß es nicht. Mein Herz sagte ich soll es tun, mein Verstand, meint es ist noch viel zu früh, es kommen noch viele viele andere Pferde, aber nun ist es passiert. Sie gehört mir.  Isabella holt den Tierarzt, welcher auf dem Markt ist, damit er den Chip kontrolliert und uns die Ausfuhrpapiere ausstellt. Er ist ein sehr hilfsbereiter Mensch und tut alles, damit die Stute nicht mehr in Quarantäne bleiben muß. Er freut sich auch, daß dieses Pferd gerettet ist. Sie muß jedoch noch eine Weile dort stehen bleiben, noch können wir sie nicht zu Sebastian, einem Reiterhof bzw. Gestütsbesitzer bringen, welcher unsere Pferde  bis zum Abtransport aufnehmen wird.  Wir gehen weiter und sind erstaunt und erfreut zugleich. Wir sehen Polizisten. Das erste MAl wird der Markt von Polizei kontrolliert. Und die sind voll auf Seite der Tierschützer. So kann Annette und auch alle anderen Tierschützer sozusagen unter Polizeischutz filmen und fotografieren. Man spürt zwar die Aggrssion der Pferdehändler, eber sie trauen sich nicht handgreiflich zu werden. Beruhigend für uns alle. Unsere polnischen Freunde haben inzwischen 3 wunderhübsche Warmblutfohlen entdeckt. Die drei stehen eng zusamengedrängt und voller Angst beieinander. Auch die drei werden gerettet.  Auch einige andere Tierschützer kaufen Pferde. wir gehen vom ersten großen Markt den ca. 3 km langen Weg zum nächsten Marktgelände. Überall am Weg stehen ebenfalls Pferde zum Verkauf. bei vielen Pferden sind die Schweife hoch gebunden. Das bedeutet, daß diese Pferde Todeskandidaten sind, die für den Schlachter bestimmt sind. Nur wenige haben Glück und werden noch kurzfristig frei gekauft.  Der andere, kleinere Markt  steht ebenfalls voller Pferde. Isabella macht mich euf einen kleinen Pferdehänger aufmerksam. In ihm steht eine Kaltblutstute, genau wie die, welche ich bereits gekauft habe. Wir steigen in den Hänger und schauen uns das Pferd an. Die Stute schaut uns fragend an und mal wieder ist es um mich geschehen. Diesmal lasse ich mir das Pferd wenigstens noch im Schritt und Trab vorführen. Aber eigentlich ist das Quatsch. Meine Entscheidung steht eh schon fest. Auch sie wird ihr neues bleibendes Zuhause in Cobbel finden.  Direkt an diesem Markt angrenzend liegt der Hubertushof von ebastian. Wir ssprechen mit ihm und können unsere beiden Glückspferde erst einmal auf eine seperate Weide des Hofes bringen. Ich gehe mit fast geschlossenen Augen weiter über den Markt. Nur keinem Pferd mehr in die Augen schauen. Mir bricht fast das Herz, aber weitere Pferde kann ich nicht kaufen. Ich werde die Arbeit zu Hause mit 15 Pferden schon kaum noch schaffen. Inzwischen ist es 13 Uhr und Andrea muß zum Zug nach Radom gebracht werden. Sie muß heute schon nach Hause. Wir anderen fahren erst mal ins Hotel. Alle sind fix und fertig, körperlich aber mehr noch emotional. Ich lege mich kurz ins Bett, und bin sofort eingeschlafen. Ich träume nur von Pferden, Schalchttransporten, schreienden Fohlen usw. Gegen 16 Uhr kommt Isabella und wir fahren noch mal zu Sebastian, um alle Formalitäten zu erledigen. Dabei müssen wir wieder über den Markt, aber es sind fast keine Pferde mehr vorhanden. Die letzten Tiere werden auf die großen Tansporten getrieben. Ich zwinge mich, nicht hin zu schauen.  Auf dem Hubertushof angegkommen  stehen unsere  beiden Stuten  in Boxen und knabbern entspannt Heu. Sebastian freut sich ebenfalls über die geretteten Pferde. Inzwwischen hat Isabella auch den Chef des Pferdetransportunternehmens ereicht. Er wird uns die beiden so schnell als möglich nach Deutschland bringen. Annette filmt und fotografiert in einer Tour. Abends macht sie noch ein Interwiev mit Skarlett von Tara. Skarlett fährt schon 20 Jahre als Tierschützer auf den Markt. Sie ist maßgeblich daran beteiligt, daß die Verwaltung von Skaryszew endlich etwas gegen die grausamkeiten tut. Die Polizei und das Alkoholverbot auf dem Markt sind der erste Schritt. Die Arbeit der Tierschützer trägt erste Früchte. Leider ändert es an der Grundsituation nichts. So lange Menschen Fleisch essen, wird es solche Märkte geben. Froh über unsere beiden geretteten Pferde aber traurig, frustriert und wütend nicht mehr tun zu können gehen wir schlafen.

 

22.2.2015

 

Ich treffe mich mit Annette vom MDR um 9 Uhr in Magdeburg. Wir fahren gemeinsam bis Berlin um Andrea von KoMeT abzuholen. Die Strecke kommt uns unheimlig lang vor. Abends gegen 20 Uhr sind wir endlich im Hotel. Ein wunderschönes modernes Hotel. Wir werden sehr freundlich begrüßt. Alles ist für uns vorbereitet. Man spürt, daß Tierschützer hier gern gesehen sind.  Abends gegen 21 Uhr treffen wir uns mit Isabella und den Frauen vom polnischen Tierschutzverein Tara. Das sind so liebe Mädchen. Gemeinsam fahren wir noch auf den Markt. Es ist 22 Uhr und die großes 40 t-LKWs fahren schon. Eigentlich beginnt der Markt erst am nächsten Morgen um 6 Ubhr, aber die ersten Pferde sind bereits vor Ort und werden auf die großen Schlachttransporter verladen, alles geschiet noch auf den Straßen vor dem offiziellen Marktgelände. Es ist so traurig. Die Pferde spüren, das etwas schlimmes mit ihnen geschehen wird. Überall angstvolles Wiehern. Gegen 23 Uhr fahren wir zurück ins Hotel.

 

21.2.2015

 

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Morgen Früh geht es los nach Skaryszew. Was wird uns erwarten?

 

9.2.2015

 

Hallo an alle Freunde unseres Hoftagebuches. Als erstes möchte ich mich entschuldigen, daß ich so lange nichts aktualisiert habe. Die Zeit war einfach nicht da. Es ist in den letzten Wochen ständig etwas los gewesen, so daß ich einfach nicht zum schreiben gekommen bin. Ich gelobe Besserung und will gleich einmal einen kurzen Überblick über die vergangenen Wochen geben.

 

Also:  Unsere Futterküche mit den neuen Futterständen ist endlich fertig geworden. Jetzt sind wir aber immer noch mit dem Innenausbau beschäftigt.

 

Michel hat schon seit mehreren Wochen ein entzündetes Auge, welches täglich gespült werden muß. Er hat sich inzwischen daran gewöhnt und hält dabei ganz still.

 

Doby wird regelmäßig von Anna geritten und durfte sogar schon bei einem kleinen Ausritt mitkommen. Er macht sich gut, bleibt aber immer noch der Karper, der immer seine eigenen Ideen durchsetzen will.

 

Unser Auto war wochenlang kaputt und wir hatten ein Ersatzauto, Leider war der so hart gefedert, daß ich nach  kurzen Strecken bereits Rückenschmerzen hatte. Und sogar meine Wanderniere hat sich dadurch seit Jahren mal wieder gemeldet.

 

Der Sturm hat ziemlichen Schaden gemacht, so daß wir Dächer, Zäune usw. reparieren mußten.

 

Die Vorbereitungen für meine Fahrt nach Skaryszew auf den schlimmen Pferdemarkt laufen auf Hochtouren. Der Termin steht endlich fest. Der Markt findet am 23. und 24. Februar statt. Dank der Unterstützung von Isabella haben wir aber inzwischen vor Ort alles organisieren können. Transport, Quarantäneunterbringung der Pferde, Tierarzt, Amtstierarzt und sogar unser Hotel ist alles geklärt.

 

Außerdem kamen mehrere Zeitungsredakteure um über uns und unser Vorhaben zu berichten. Leider kommen nicht so viele Spenden wie erhofft. Das MDR Fernsehen hat ebenfalls hier gefilmt, um in der Woche vor unsere Fahrt einen Bericht über unseren Hof zu bringen. Dann, wenn wir wieder aus Polen zurück sind, wird es noch mals eine Bericht über unsere Erlebnisse vor Ort senden.

 

Ein trauriges Ereignis hat uns am 17. Januar geschockt. Unsere Tosca ist in irgend etwas scharfkantiges getreten und hat sich eine schlimme Hufverletzung zugezogen. Wir haben sie in die Pferdeklinik  gebracht und dort hat man sich 2 Wochen lang sehr intensiv und liebevoll um sie bemüht. Leider konnte man ihr nicht mehr helfen. Im Hufgelenk waren Bakterien eingedrungen, die trotz alles Mühe nicht in den Griff zu bekommen waren. Sie hätte nie mehr schmerzfrei laufen können. Selbst das gesunde Vorderbein  war durch die ständige Überbelastung bereits in Mitleidenschaft gezogen worden. Sie konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, so daß wir nach Absprache mit den Tierärzten der Klinik  unsere Tossi gehen lassen mußten. Es war ein trauriger Tag, der 2. Februar, Sophia, Hansi und ich sind in die Klinik gefahren und sind bei Tossi geblieben, bis sie ihren letzten Weg über die Regenbogenbrücke angetreten hat.  Bei ihr zu bleiben in dieser Situation war das letzte. was wir für sie tun konnten. Leb wohl, kleine Tosca. Ein Platz in unseren Herzen ist dir sicher.

 

 

 

15.11.2014

 

Samstag und wieder sind alle hier. Unser Kurzausritt mit Merlin lief wieder toll. Er ist sehr artig und trotz großer Aufregung immer gut händelbar. Die Mädchen tummeln sich mit den Pferden im Spielepark und Doby hat endlich verstanden, daß man nur rückwärts gehen darf, wenn das Komando dazu vom Reiter kommt.

 

13.11.2014

 

Heute ist Hansis Geburtstag. Große Anna und Sophia kommen extra her, um ihm zu gratuliern. Und Anna bleibt auch gleich noch bis Freitag. Hansi hat sich riesig gefreut. Tosca auch, weil Sophia endlich mal wieder auf ihr geritten ist. Madeo hatte seine Anna wieder und Michel wurde auch wieder von Anna beschäftigt. Ein toller Tag. Anna übte dann auch noch mit Michel rückwärts gehen. Und was soll ich sagen: Das gleiche Spiel, wie mit Doby, Rückwärts heißt Leckerli, also nur noch Rückwärts durch die Halle. Anna konnte vor Lachen gar nichts mehr machen. Vor allem weil Michel soooo stolz auf seine Leistung war.

 

8.11.2014

 

Samstags ist immer "Großkampftag" Alle Mädchen kommen zum Reiten. Wir haben heute den ersten kleinen Ausritt mit Merlin gemacht. Zwei Mädchen sind vor uns geritten, zwei neben uns und eine hinter uns. So war Merlin etwas eingekreist und konnte sich sicher fühlen. Aber Merlin fand das alles nur spannend. Angst kennt er nicht. Es ging alles super gut, trotz seiner Aufregung. Kein Buckeln, kein rumgehopse, kein "Fluchtversuch" Merlin ist einfach ein tolles Pferd. Anna ritt später auch noch wieder Doby. Zwei echte Spaßvögel !

 

2.11.2014

 

Die Ferien sind wieder vorbei und es kehrt Ruhe auf dem Hof ein. Eigentlich schade. Die Bauerei geht weiter, den Pferden gönne ich die Ruhe und ich darf nun wieder alleine die Pferdeäppel sammeln.

 

31.10.2014

 

Es ist erstaunlich wie gut Anna und Doby miteinander klar kommen. Doby hat genau so viel Spaß wie Anna. Gina versucht mit Peppi Freiheitsdressuren und Luise hat sich voll auf Mijou "eingeschossen" Die beiden mögen sich und selbst unsere eigensinnige Mijou scheint Freude an dem gemeinsamen Miteinander mit Luise zu haben. Sie buckelt zwar immer noch, aber Luise hat damit kein Problem. Sie lacht und Mijou lacht auch.

 

 

 

28.10.2014

 

Kleine Anna reitet  Doby. Die beiden passen wie Faust aufs Auge zusammen. Man weiß nie, wer wen zum Blödsinn machen anstiftet. Aber Doby scheint es sehr zu genießen. Er läuft Anna wie ein Hund hinterher und ist saumäßig eifersüchtig wenn Anna mal Lucy und nicht ihn holt.

 

27.10.2014

 

Es sind wieder Ferien. Meine Mädchen bleiben auch wieder über Nacht. Schön !! Endlich wieder Leben in der Bude. Die Pferde werden den ganzen Tag beschäftigt, betüddelt und beschmust. Pures Glück für alle.

 

23.10.2014

 

So langsam nimmt unsere neue Futterküche und die neuen Futterstände Formen an. Der Bau geht gut voran und meine Pferdis schauen immer sehr interessiert zu. Nicht mal Zeit, um auf die Weide zu gehen. Hier Vorne ist es eben viel interessanter.

 

19.10.2014

 

Ich war das erste Mal mit Merlin außerhalb des Grundstückes ohne Halfter und Strick spazieren. Er ist mit gefolgt, wie ein ganz artiger Hund. Ab und zu mal etwas Gras vom Wegesrand geklaut, aber immer aufgepaßt, wo Mama ist. Super. Ein Traum von Pferd.

 

18.10.2014

 

Ich bin mal wieder gaaanz stolz auf Anna und Doby. Die beiden waren heute das erste Mal mit in der Ovalbahn und sind ganz artig und locker getrabt. Ich hatte eigentlich Bedenken, weil Doby ja doch ein kleiner Clown ist und gern mal seine kleinen Ausraster bekommt, aber er war so artig und konzentriert, wie noch nie. Die Öhrchen immer hinten bei Anna und absolut keine Späßchen . Einfach ein tolles Team, die beiden.

 

16.10.2014

 

Doby macht sich unter Anna immer besser. Jetzt kann er sogar schon vom Sattel aus rückwärts geschickt werden.  Er findet das so toll, daß er jedes Mal, wenn er anhalten soll, rückwärts geht. So nach dem Motto: Schau mal, ich kann das auch schon alleine, ohne das du was sagen mußt. Er ging mit Anna einmal komplett rückwärts durch die Halle. Anna konnte vor lachen mal wieder gar nicht streng sein.  Na ja, er lernt das auch noch.  Und mit dem ruhigen "Und Haaaalt" kann man ihn gut aus jeder Streßßsituation raus nehmen.

 

 

 

12.10.2014

 

Unsere neuen Futterstände sind nun fast fertig. Jedenfalls so weit, daß ich sie schon nutzen kann. Das ist ein total entspanntes Füttern, keine Prügelei und Drängelei mehr morgens. Ich bin echt froh. Viel länger hätte ich das Chaos morgens im Dunkeln auch nicht mehr durch gehalten.

 

Endlich konnte ich auch unsere Aktion für Skaryszew weiter bringen. Ich habe dank der Hilfe von Nicol von Vier Hufe und Co eine sehr nette und hilfsbereite Tierschützerin kennen gelernt, welche uns vor Ort mit allem unterstützt, was wir benötigen. Dolmetscher, mit Orts- und Marktkenntnis, Quarantäneplatz für die Pferde, Tierarzt und Amtstierarzt, Hotel für uns und sogar einen professionellen Pferdetransporteur, welcher uns die Pferde nach hause bringt, ohne das wir noch ein zweites MAl nach olen fahren müssen. Mit ist eine ganze Steinlawine vom Herzen gefallen.  Nun brauchen wir nur noch das nötige Geld.

 

10.10.2014

 

Heute war NIco mal wieder hier. Ich freue mich immer sehr, wenn er kommt und die Pferdis auch. Er hat Mausi, Wajuna, Tosca, Joschi und Shari behandelt und mit noch Tips gegeben, was ich den Haffis und Mausi geben kann, damit es ihnen wieder besser geht.

 

7.10.2014

 

Die weißewarter Schatzis sind nun alle drei wieder zu Hause. Ist eigenartig. Irgendwie fehlen die Mäuse und Marlen und Stephan auch. Hatte mich schon richtig gut an die zwei lieben Menschen und ihre Pferdis gewöhnt. Nur gut, daß sie weiterhin zum helfen kommen, wenn Not am Mann ist. Auch so haben wir guten Kontakt. Nach dem letzten Fiasco mit K.S. wollte ich mich ja nicht mehr auf andere Menschen einlassen. Aber die beiden sind so treue, liebe Typen. Ich hoffe sehr, daß ich dabei nicht wieder enttäuscht werde.

 

3.10.2014

 

Sammi und Landi sind noch hier. Und heute kam noch Dakota, ein ganz hübscher und verschmuster Schecke zu den beiden dazu.  Marlen und Staphan haben den Notfall übernommen.

 

2.10.2014

 

Nach dem Zwergenreiten arbeitet Kleine Anna jetzt donnerstags immer mit Doby. Die beiden sind so süß. Man weiß nie, wer wen zum Dummheiten machen anstiftet. Anna reitet den Burschen aber sehr gut und Doby hat sichtlich Spaß dabei. Zumal Anna ja immer vor lachen fast vom Pferd fällt, weil Doby beim Slalom reiten oft die Kegel einsammelt, ab und zu mal einen Sattel vom Halter mitnimmt oder sich selbst am Zügel fest hält. Trotzdem geht es kontinuirlich vorwärts.

 

27.9.2014

 

Eigentlich sollte heute unser Bodenarbeitskurs mit Erwachsenen statt finden. Leider war Uta krank und so haben wir erst mal verschoben, bis alle wieder fit sind. Dafür habe ich mit den Mädchen am Vormittag mal wieder Bodenarbeit gemacht. Ist schon erstaunlich, wie schnell die Mäuse alles vergessen. Aber die Nachhilfe hat sich gut gemacht. Alle arbeiten jetzt wieder viel genauer und konzentrierter mit den Pferden.

 

24.9.2014

 

Heute meinte Merlin beim Fahren vom Boden aus, er müsse das alles im Galopp probieren. Das ging natürlich gar nicht. Er war so lustig drauf, daß ich besser abgebrochen habe.

 

23.9.2014

 

Ich bin soooooo stolz auf Merlin. Bin heute zum ersten Mal mit ihm vom Boden aus "gefahren", eigentlich war es nur ein hinter ihm gehen an langen Zügeln, aber da er sonst immer nur hinter mir gehen wollte und immer nur geschaut hat, was ich mache und wo ich bin, war das eine Superleistung. Nach einigen Drehungen auf der Stelle hat er sofort verstanden, was ich von ihm wollte und er ging mit einigem Zögern vorwärts, ließ sich gut lenken und hat auf das ihm bekannte "Und Haaaalt" sofort gestanden. Und alles ohne Hilfe, nur wir beide ganz allein.  Er ist einfach ein Traum. Merlen, Stephan und Hansi haben sich köstlich amüsiert, weil ich vor Stolz beinahe geplatzt bin und mich gar nicht mehr einkriegen konnte.

 

21.9.2014

 

Heute ist Madeos 24. Geburtstag. man sieht ihm das Alter aber überhaupt nicht an. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ihm, daß er noch viele Jahre bei bester Gesundheit bei uns verleben kann.

 

20.9.2014

 

Es hat sich ein neues Reitmädchen angemeldet. Eine kleine Freundin von Gina. Sie ist sehr nett und ruhig und heißt Luise. Ich denke, sie paßt zu uns. Und ein bischen reiten kann sie auch schon.

 

17.9.2014

 

Pediküre ist angesagt. Tobias, unser Schmied, kommt die Hufe ausschneiden. Es klappt alles sehr gut. Selbst Mause können problemlos die Hufe ausgeschnitten werden. Die Medikamente von Veras  Ex scheinen richtig gut zu helfen. Es geht ihr um Vieles besser. Die Babys stehen auch artig, allerdings erst, nachdem sie einen Anschiß von Tobias bekommen haben. Die Rasselbande versucht es immer wieder erst, dabei können sie so lieb ihre Füße geben. Landi und Sammi werden auch gleich mit gemacht.

 

15.9.2014

 

Marlen und Stephan haben heute Landi und Sammi gebracht. Die beiden bleiben wieder ne Weile hier, damit Marlen und Stephan hier im Spielepark mit ihnen arbeiten können.  Das freut mich nicht nur für die vier, sondern ich brauche dann auch nicht mehr so ein schlechtes Gewissen haben, wenn die beiden hier mit helfen.

 

14.9.2014

 

Wir hatten lieben Besuch aus Magdeburg. Die Mitglieder der Vereins "Bündnis für Tiere"  haben ihren jährlichen gemeinsamen Auspflug zu uns auf den Hof gemacht. Es war sehr schön und ich freue mich schon auf den nächsten Besuch. Alle haben versprochen einmal wieder zu kommen. Ich glaube, es hat ihnen auch gefallen. Wir haben mit den Pferden eine kleine Vorführung gemacht und so gezeigt, was wir hier machen und wie die Tiere bei uns beschäftigt werden und leben. Allerdings hat Katze Elli mit ihrem Benehmen den Pferden die Schau gestohlen. Sie war überall dabei, lief den Pferden und Menschen zwischen den Beinen herum und ließ sich von allen streicheln. Sie genoß es, im Mittelpunkt zu stehen.

 

11.9.2014

 

Wir bekommen unerwartet hohen Besuch. Veras Ex kommt auf einer Dienstreise vorbei, um Mausi zu besuchen. Er ist ein sehr netter Mensch und ich freue mich sehr über sein Interesse. Er schaut beim Zwergenreiten zu und freut sich über Mausi. Er verspricht besondere Medikamente für Mausi zu besorgen.

 

10.9.2014

 

Heute vor 3 Jahren haben wir unsere Babys aus Österreich geholt. Kaum zu glauben, daß es schon so lange her ist. Ich bin überzeugt, daß es eine sehr gute Entscheidung war. Ich kann mir ein Leben ohne die drei nicht mehr vorstellen.

 

6. und 7. 9 2014

 

Der Kurs ist gelaufen. Schade, daß Monika wieder weg ist. Leider hatten wir nicht viel Zeit zum reden. Einige Teilnehmer waren sehr nett und ich werde sicher mit ihnen in Kontakt bleiben. Bei einigen bin ich froh, wenn ich sie nicht wieder sehe. Wer meine Pferde als total unerzogen bezeichnet, ict bei mir unten durch. Zumal wenn er die Tiere überhaupt nicht kennt und sie während des Kurses nur von weitem sieht.. Aber ich weiß, von wem das kommt und werde jeden Kontakt zu dieser Person abbrechen. Sophia konnte den Kurs doch auch noch mal mitmachen, danke dafür an Monika.

 

5.9.2014

 

Die Vorbereitungen für den Kurs in telepathischer Kommunikation mit Tieren mit Monika Jäger laufen auf Hochtouren. Morgen geht es los. Ich freue mich schon sehr auf Monika. Gina, Jana und Anna machen auch mit. Sophia will zum helfen kommen. Essen für alle zubereiten und so als Mädchen für alle. Ihre Schwester macht den Kurs auch mit. Ich freue mich, schon sehr, sie wieder zu sehen. Hoffentlich haben wir auch mal etwas Zeit zum reden.

 

3.9.2014

 

Leider muß Vera wieder fahren.  Schade, ihr Besuch hat Mausi gut getan.

 

2.9.2014

 

Mausi bekommt von Vera eine Wellness-Behandlung und wird schön gemacht

 

1.9.2014

 

Vera kommt ihre geliebte Mausi besuchen.  Vera ist nach der weiten Autofahrt ganz schön fertig, aber zu Mausi zum Kuscheln muß einfach noch Kraft sein. Mausi kennt sie auch noch wieder.

 

28.8.2014

 

Leider mußte ich unseren Tierarzt wieder rufen. Shari lahmt vorne links wieder. Leider ist die gerade verheilte Sehne wieder beschädigt. Sie wird wohl nie mehr reitbar sein. Schlimm für die arme Maus. Sie ist so temperamentvoll und möchte immer etwas tun. Nun werden wir uns etwas für sie einfallen lassen, womit wir sie beschäftigen können, ohne ihre Sehne zu belasten.  Joschi lahmt auch aber er hinten rechts. Der Doc. meint es wäre eine degenerative Erkrankung des Knie- oder Hüftgelenkes. Wir müssen bei Gelegenheit zum röntgen. Jetzt wird auch er nicht mehr geritten. Und Mausi bekommt wieder eine Spritze. Sie preßt beim Atmen wieder stark.

 

20.8.2014

 

 Marlen und Stephan helfen mir oft. Die Mädchen sind auch immer wieder hier. So läuft alles recht locker. Heute war mein alter Tierarzt mit seiner Enkeltochter zu Besuch. Frauke ist mit Marlen ausgeritten und der TA und ich sind zu Fuß hinter her gelaufen.

 

8.8.2014

 

Und wieder ist die Bude voll. Herrlich !!! Die Pferde genießen es, wenn sie den ganzen Tag betüddelt und beschäftigt werden.

 

4.8.2014

 

Jetzt sind erst mal alle meine Mädchen wieder weg. Schade, war schön mit ihnen.  Marlen, Stephan und Cathrin helfen mir draußen bei den Pferden.  Mausi geht es nach der Spritze wieder etwas besser. Habe noch mal mit dem Tierarzt gesprochen, sowie es ihr wieder schlechter geht, kommt er wieder zum spritzen. Das Wetter hat sich aber etwas abgekühlt, was Mausi sehr zu Gute kommt.

 

1.8.2014

 

Jetzt ist auch noch die große Anna da. Es ist einfach nur toll, wenn hier Leben in der Bude ist. Anna hilft mir beim "Baby-Reiten. DIe drei machen es schon echt toll, aber länger wie 15 Minuten arbeiten wir nicht mit Ihnen. Sie haben ja auch noch soooo viel Zeit.  Mausi mußte heute wieder eine Spritze bekommen. Das schwüle, heiße Wetter macht dem armen Tier richtig zu schaffen. Sie will auch nicht fressen und hat schon richtig abgenommen. Die Tierarzt mein, das der Gewichtsverlust aber auch altersbedingt ist. Sie bekommt jetzt 2 - 3 mal am Tag richtig Leckerfutter. Quetschhafer, Müsli, Pferdepellets, Mineralstoffe und alles gemischt mit Vitamalz. Da schmatzt sie wieder richtig. Ich hoffe, sie nimmt wieder etwas zu.

 

30.7.2014

 

Heute ist "Schichtwechsel. Sophia und Anna fahren wieder nach Hause. Dafür kommt Sammi.

 

28.7.2014

 

Es sind Schulferien und meine Mädchen bleiben erst mal hier. Gina, Anna und Sophia. Bin richtig froh. Die Arbeit macht sich mit einer Hand nicht wirklich gut. Der kaputte Daumen, macht mir echt Probleme. Die 3 Mädchen betüdeln den ganzen Tag die Pferde. Die armen Ponys haben gar keine Ruhe mehr. Aber das kenne ich. Bald hängen die Mädchen durch und dann haben die Pferde wieder mehr Ruhe.

 

24.7.2014

 

Heute war Großkampftag. Zuerst hatten wir wieder Besuch einer Schülergruppe der Pestalozzi-Schule. Die Kinder kamen mit dem Fahrrad, machten dann erst einmal Mittagspause und dann wurden die Pferde bekuschelt, geritten und alle hatten ihren Spaß. Im Anschluß war noch Zwergenreiten. Natürlich mußten zwischendurch auch noch geäppelt und gemistet werden und das Futter für den nächsten Tag vorbereitet werden. Ich war froh, als es endlich Abend wurde.

 

18.7.2014

 

Hatte heute richtig Pech. Habe mir beim Hafer quetschen einen Teil meines Daumens abgequetscht. Mußte zur Notaufnahme ins Krankenhaus, wurde noch operiert und sollte eigentlich dort bleiben. Aber das wollte ich nicht. Ich laß doch meine Pferdchen nicht alleine.

 

15.7.2014

 

Es wurde höchste Zeit, daß Tobias, unser Schmied, die Hufe unsere Pferde wieder in Ordnung gebracht hat. Es ging diesmal alles richtig gut. Die Babys waren artig und Mausi konnte, dank des selbsgeschweißten Minihufbocks, den Hansi gebaut hat, ganz entspannt stehen. Ich bin richtig erleichtert. Habe ich mir im Vorfeld gerade um Mausi ziemliche Sorgen gemacht.

 

10.7.2014

 

Der Tierarzt war hier. Mausi macht mir echt Sorgen. Sie hat nicht nur mit ihrer COB zutun, sondern hat nun auch noch eine Nesselsucht bekommen. Irgend etrwas hat diese allergische Reaktion ausgelöst. Überall hat sie juckende und nässende Quaddeln. Ich hoffe sehr, das die Spritze ihr Erleichterung schafft. Samson hat auch gleich eine Spritze bekommen. Ihm macht die HItze und der Staub ebenfalls sehr zu schaffen. Der Tierarzt meint, er hätte eine Stauballergie. Das paßt auch zu dem, was Marlen sagt.  Er bleibt noch bis nächste Woche, wenn Tobias, unser Schmied, kommt. Dann geht er und Landi wieder zurück nach Hause auf ihre große Weide. Dort wird es ihm sicher besser gehen.

 

6.7.2014

 

Heute hat der Cobbeler Kindergarten Zirkusfest und wir waren mit Lucy und Mijou auch dabei. Cathrin hat mit Lucy und ich mit Mijou eine Vorführung gemacht. Es war lustig und alles hat trotz der brütenden Hitze in der prallen Sonne gut geklappt und ist auch bei den Zuschauern gut angekommen.

 

3.7.2014

 

Wir haben ausgemacht, das Landi und Samson noch ein bischen länger hier bleiben. Eigentlich, damit Marlen und Stephan noch etwas sicherer werden. Leider ist der kleine Jerry, der Hund der beiden, sehr krank und so müssen die beiden fast täglich mit ihm in die Tierklinik nach Magdeburg.  Zum helfen kommen sie trotzdem. Leider hat Sammi ziemlich Probleme mit der Luft. Die Trockenheit und die Hitze machen ihm mächtig zu schaffen. Genau wie Mausi. Auch die macht mir wieder Sorgen.

 

26.6.2014

 

Unsere "Reitanfänger" werden immer besser. Es macht richtig Spaß. Außerdem helfen beide richtig viel mit und so habe ich auch wieder mal mehr Zeit für die anderen Pferde.

 

24.6.2014

 

Marlen ist wieder ok und Stephan und sie kommen, um ihre Pferdchen zu reiten. Macht echt Spaß zu sehen, wie stolz Marlen auf Sammi und Landi ist. Die beiden Schatzis sind aber auch zu lieb.

 

23.6.2014

 

Heute nur mal ein Foto von drei knackigen "Babypopos"

 

Drei knackige  Und so sehen die Popos von Vorne aus

 

22.6.2014

 

Leider muß Anna heute wieder nach Rostock. Marlen ist immer noch krank.

 

21.6.2014

 

Anna komt für dieses Wochenende zu besuch. Ich freue mich riesig. Sie reitet die Babys und hilft mir wo sie nur kann. Natürlich kommt auch ihr geliebter Madeo nicht zu kurz.

 

Außerdem bringt Marlen Landi und Sammi für ein paar Tage zu uns. Anna will Sammi erst einmal Probe reiten. Sammi ist dabei so lieb und gelassen, daß es eine wahre Freude ist, den beiden zu zusehen.  Leider wird Marlen krank, so daß sie Sammi nicht selber reiten kann. Aber die beiden Pferde sind ja noch ein paar Tage hier.

 

Michel übt mit Anna Reitpferd spielen

 

18.6.2014

 

Es ist wieder ein besonderer Tag. Eine 4. Klasse der Pestalozzi-Schule Stendal kommt zum Projekttag.  Alle haben viel Spaß und die anfängliche Scheu vor den großen Pferden verfliegt selbst bei den größten Angsthasen im nu. Mijou zeigt wieder, was unsere Pferde alles lernen, die Kinder dürfen mit den Pferden kuscheln und auch selbst einmal reiten und zum Abschluß dürfen die Kinder einige unserer Pferde zu Zebras umgestalten. Das ist natürlich ein besonderes Highlight. Ich bekomme dabei fast einen herzinfarkt vor chreck, weil sich doch einer der Jungen direkt unter Wajuna legt, um auch ihren Bauch anzumalen. Aber Wajunchen ist total lieb und vorsichtig und bewegt kein Bein. Sie steht entspannt und genießt es total, so bespaßt zu werden. Ich bin so stolz auf meine Pferde.

 

15.6.2014

 

Unser neuer Kratzbaum ist der Renner.

 

Madeo kratzt sich den Rücken den Po kann man sich auch gut allein  bürsten Mijou findet Bäuchlein schubbern toll alt

 

10.6.2014

 

Es gibt jetzt jeden 2. Tag Grünes. Harald weiß vor Futter nicht wohin und unsere Schatzis freuen sich.

 

8.6.2014

 

Hansi holt wieder jede Menge Grünes von Harald. Die Pferde finden es toll, so saftiges Gras gibt es leider hier auf unserer Brache selten.

 

Das schmeckt, man braucht nur noch kauen. Toll wenn das Futter so bequem vor der Nase liegt.  Auf der Weide ist es aber auch schön

 

6.6.2014

 

Bonni wird zum Zebra umgestylt. Sie schubbert sich schon wieder ständig. Nun sieht sie echt aus wie ein Zwergzebra und riecht außerdem nach Kokosöl und  Retterspitz-Salbe und wir hoffen, daß ihr das alles etwas Erleichterung bringt.

 

Außer Sophia reisen heute alle Mädchen wieder ab. Schade, daß die Tage wieder um sind. Es ist immer so schön, wenn meine Mädchen mal ein paar Tage im Stück hier sind.

 

Unser Zebra Bonni

 

 

 

4.6.2014

 

Da die Mädchen hier sind machen wir heute mit den Zwergen einen Ausritt durch den Wald. Die kleinen Mäuse sind begeistert, nur Charles, Fannys Papa, schwitzt, weil er die kleine Fanny den ganzen Weg über schleppen muß. Fanny ist aber ganz lieb und knabbert an ihrer Möhre. Die Pferde sind auch ganz entspannt und tragen ihre Zwergenreiter in aller Ruhe durch den Wald.

 

3.6.2014

 

Wir reiten alle zum Häuptling nach Bertingen in das Indianer-Tipi-Dorf. Dort gibt es Mittagessen und dann geht es langsam wieder zurück. Ich kann es mir nicht verkneifen, mit zu reiten. Auch wenn meine Beine und Hüften schmerzen. Es ist so schön undfriedlich im Wald und Feld. Die Pferde laufen entspannt und die Mädchen sind nur am "schnattern" und lachen.

 

Abschiedsfoto mit Häuptling

 

 

 

2.6.2014

 

Nun sind alle meine Reitmädchen hier. Es ist toll, endlich wieder mal richtig Leben in der Bude. Die Pferde haben auch ihren Spaß.

 

1.6. 2014

 

Es sind Pfingstferien. Die ersten 2 Reitermädchen kommen und zelten unter den Apfelbäumen bei Mausi.

 

30.5.2014

 

Anna ist wieder für 2 Tage hier. Ich freue mich immer sehr. Wir über wieder mit den Babys. Alle Drei machen sich super. Sie hören ganz toll auf Stimmkommandos und Schenkel. Anna meinte, sie hätte nie gedacht, wie problemlos das anreiten bei den Dreien geht.

 

29.5.2014

 

Zwergenreiten war heute besonders lustig. Unser kleinster Zwerg, Fanny, ist gerade 1 Jahr alt und wollte überhaupt nicht mehr runter von Mausi. Einfach süß.

 

Unsere kleine Fanny ist ganz stolz auf Mausi Fanny ist erst 1 Jahr alt  Unsere Pferde so sooo lieb, daß die Zwerge sogar allein  in der Abteilung reiten können

 

24..5.2014

 

Die Hitze macht allen zu schaffen. Mausi geht freiwillig und alleine in den Teich, um sich abzukühlen und nach dem Reiten konnten alle auch noch mal durch den Teich. Wajuna wollte mal wieder gar nicht mehr raus. Sie ist einfach ein echtes Seepferdchen.   Die Babys dürfen am Nachmittag alleine in den Spielepark und gehen auch alleine in den Teich. Das hätte ich nicht gedacht. Aber scheinbar ist es auch ihnen zu warm und sie erkennen die angenehme Abkühlung als durchaus positiv.

 

Mausi geht baden  alt

 

20.5.2014

 

Ich war heute nicht zu Hause und Cathrin mußte alleine abäppeln. Das schien für Merlin das gefundene Fressen zu sein, mal wieder die "Sau" raus zu lassen. Er wollte bei Cahtrin in die Schubkarre steigen, was Cahtrin natürlich nicht erlaubte. Also schickte sie ihn weg. Darauf wurde Merlin so wütend, daß er böse ausschlug. Glücklicher Weise traf er nicht. Aber so etwas geht natürlich gar nicht. Die Babys sind so richtig im Rüpelalter und testen sich erbarmungslos aus. Ich werde wohl noch strenger sein müssen, so schwer mir das auch fällt.

 

14.5.2014

 

Unser Schmied Tobias waltet seines Amtes. Die Pferdehufe haben es auch dringend nötig. Es klappt alles mehr oder weniger gut. Die Babys können wieder nicht so lange still stehen und unserer Mausi fällt das Hufe geben, besonders der Hinterbeine, recht schwer. Wir müssen uns fürs nächste Mal etwas einfallen lassen, damit die Hufe richtig ausgeschnitten werden können.

 

11.5.2014

 

Die ganze Technik vom Ausmisten ist auch wieder abgeholt bzw. zurück gegeben. Nun kann der normale Alltag wieder einziehen. Die Pferde finden den sauberen Stall mit dem dicken Stroh toll und äppeln gleich noch mal so gern dort rein.

 

10.5.2014

 

Das war vielleicht ein Tag. Wir haben alle Ställe ausgemistet und auch gleich wieder frisch untergestreut, Die Gummimatten beim großen Heustand liegen wieder ordentlich und es sind auch noch neue dazu gekommen, der Heulagerplatz hinten wurde aufgeräumt, der Teich gereinigt und der Spielepark ist auch wieder ok. Zu MIttag wurde gegrillt, für alle gab es was Leckeres. Für unsere "Fleischfresser" für die Vegetarier und auch für die Veganer. Aller wurden satt und waren zufrieden.

 

Danke an alle fleißigen Helfer: Hansi, Bernhard, Danni, Joern, Bernd,  Jens Charles, Anita, Petra, Große Anna, KLeine Anna, Sophia, Sammi, Clara, Marie, Cathrin, Gina

 

9.5.2014

 

Morgen ist großer Arbeitseinsatz mit Ausmisten der Ställe und allem, was so arbeitstechnisch ansteht. Heute gibt es da noch sehr viel vorzubereiten, damit Morgen gleich alle loslegen können.

 

5.5.2014

 

Viete darf wieder nach Hause. Es ist alles gut gegangen und der kleine Kerl war ganz tapfer. In der Klinik haben sich alle in den Süßen verliebt. Wir bezahlen die OP und versuchen dann Sponsoren dafür zu finden. Tierschutz heißt auch mal privaten Tierschützern zu helfen.

 

2.Mai 2014

 

Shari wird 13 Jahre alt. Kaum vorstellbar, daß die Schönheit nun schon 9 Jahre bei uns lebt. Wir sind so froh, daß wir die Maus damals freigekauft und dann so für sie gekämpft haben. Wir möchten sie nie mehr missen. Inzwischen ist auch ihre Sehne wieder ok und sie kann von Kleine Anna auch wieder geritten werden. Das freut alle gleichermaßen.

 

28.4.2014

 

Habe heute den kleinen Viete, das Pony einer Freundin, in die Pferdeklinik nach Dalgow gebracht. Er muß dringend kastriert werden und das geht nur durch eine OP, da Vietes einer Hoden noch im  Bauchraum liegt.  Hoffentlich geht alles gut. Der kleine Kerl ist so ein süßer Schatz und wir alle sind sehr in Sorge.

 

25.4.2014

 

Unser Michel wird heute 3 Jahre alt. Ich kann nur immer wieder sagen, daß ich sooo froh bin, daß ich die drei damals geholt habe. Alle Drei sind einfach tolle Pferde. Michel ist beim Schmusen und Kuscheln der vorsichtigste und sanfteste. Er kann aber auch am schlimmsten austicken, wenn ihm irgend etwas nicht paßt.  Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu seinem geburtstag, den er ja eigentlich gar nicht mehr erleben sollte. Wir wünschen unserem blonden Schatz immer ein schönes Leben, alles Gute und immer Menschen, die ihn von ganzem herzen lieben.

 

Gburtstagsmöhrchen schmecken  Maisi gratuliert

 

 

 

18.4.2014

 

Lucy hat Geburtstag. Unser Powerpaket wird 22 Jahre alt.  Dieses Alter ist ihr aber auf gar keinen fall anzumerken. Sie ist bei nichts klein zu kriegen. Sie liebt immer noch ihre Zirkusarbeit, ihre Podestarbeit und jede Art von beschäftigung, bei der Körper UND Geist mitmachen dürfen. Heute bekommt sie von Anna, die gestern noch mal für 2 Tage kam, ihre Geburtstagsäpfel- und Möhren.

 

Unsere Lucy hat immer noch Spaß an Zirkuslektionen und Podestarbeit.  Der Schwebebalken 

 

 

 

17.4.2014

 

Ein trauriger Tag. Gegen halb 4 nachmittags finden wir unseren Shorty tot auf der Weide.  Mittags war noch alles in Ordnung und als Anna zu Zwerdenreiten in die Halle ging, sah sie den Schatz liegen.  Er hat es also wahr gemacht. Seid seine Mama Sally im letzten Jahr gestorben ist, gab er mir immer wieder zu verstehen, daß er zu seiner Mama möchte.  Nun ist er bei ihr. Wir sind alle sehr traurih, daß er nicht mehr hier ist, aber freuen uns für ihn, daß er jetzt ohne Schmerzen und Atemnot wieder mit seiner mama vereint ist. Wir vergessen unser kleines Wildpferd niemals.

 

Mach`s gut, Du kleiner Schatz !

 

16.4.2014

 

Ein aufregender Tag. Am Nachmittag besucht uns eine Mädchengruppe vom Kinderheim Tangermünde. Die Mädchen würden am liebsten die ganze Zeit mit den Pferde kuscheln und schmusen. Ich zerige ihnen mit Lucy und Mijou, was unsere Pferde so lernen. Dann dürfen die Jugendlichen selber auch noch geführt reiten. Anschließend kann dann auf der Wiese nach Herzenslust mit den Pferden gekuschelt werden. Da sind besonders die Babys wieder dabei.

 

Unsere Gäste  alt

 

Sophia muß heute wieder nach Hause und noch für ihre Schule arbeiten.

 

14.4.2014

 

Kleine Anna, Gina, Jana und Sophia helfen heute, den Spielepark wieder auf Vordermann zu bringen. Wippe und Podeste kommen wieder raus. Das Labyrint wird aufgebaut und die kleinen Sprünge, die Reifen liegen ja schon. Dann werden noch die Pferdeäppel entfernt, die Mausi und Tosca im Spielepark verteilt haben. Die beiden haben immer noch Narrenfreiheit und dürfen sich selbständig im Spielepark  tummeln

 

12.4.2014

 

Dafür kommt Sophia heute für ein paar Tage. Ich bin so froh, wenn meine Mädchen hier sind.

 

11.4.2014

 

Leider ist die schöne Zeit mit Anna wieder vorbei. Sie muß heute wieder fort. Schade !

 

10.4.2014

 

Heute ist Anna mal wieder für 2 Tage gekommen. Das ist immer eine ganz schöne Zeit und ich freue mich riesig. Sie ist soooo eine Liebe und ich mag Anna sehr.

 

8.4.2014

 

Der Befund von Shorty ist schon da. Bis auf Kleinigkeiten und eine chronische Entzündung im Körper ist aber alles normal. Der Tierarzt empfielt mir, Shorty noch mals 3 Tage hintereinander mit Panacur zu entwurmen und ihm dann eine Kur mit Kanne Fermentgetreide bzw. Kanne Brottrunk zu verpassen, damit seine  Darmflora wieder in Ordnung kommt. Habe gleich alles bestellt.

 

Dann wurde heute MIst abgefahren. Bin froh, daß die riesigen MIstberge wieder weg sind. Aber wie das eben so ist, wenn man sich auf andere verläßt. Für mich war klar, daß Hansi alles wieder zu macht, wenn er fertig ist und für Hansi war klar, daß ich kontrolliere, ob alles run herum zu ist, bevor ich die Pferde wieder raus lasse. Das Ergebnis: Das große Tor war auf und meine Schätzchen sind alle gemeinsam getürmt. Gleich gegenüber von unserem Hof liegt ein sehr großes Feld mit grünem Getreide. Das fanden sie natürlich super. Also erst mal wilder Mustang spielen, richtig über die Prärie toben und die Freiheit genießen.   Das hieß für Hansi und mich, ab ins Auto und neben dem Feld hinterher.  Als wir die Ausreißer eingeholt haben, habe ich sie einen Moment in Ruihe fressen lassen. Dann konnte ich Peppi, den Boß der Herde, ganz gemütlich aufhalftern und bin mit ihm zu Fuß zurück zum Hof. Nach einigen Rufen kamen auch die Babys, King und Bonni  hinterher. Die anderen Ausreißer waren auf halber Strecke bereits dem frischen Grün verfallen und zurück geblieben.  So konnte ich alle auf Ruf wieder überzeugen mit mir zurück auf unser Gelände zu kommen.  Also alles gut.   Bin ich stoooooltz auf meine Mäuse. Wenn das Einfangen immer so problemlos geht,  ist ausreißen kein Problem.

 

7.4.2014

 

An heute habe ich für 4 Tage der Woche Hilfe. Cathrin hat einen 1 Euro-Job bekommen und darf bei uns auf dem Hof arbeiten. Darüber freue ich mich genau so wie Cathrin. Sie sollte  eigentlich in einem Zucht- und Ausbildungsstall des CjD arbeiten. Aber der Herr vom Arbeitsamt hatte ein Einsehen. Dort wäre sie nervlich zu Grunde gegangen. So wie dort mit den Pferden umgegangen wird,  das könnte ein so absoluter Tierfreund wie Cathrin nicht verkraften.

 

Habe mal wieder unseren Tierarzt angerufen, damit er sich Shorty ansieht. Der kleine Schatz macht mir Sorgen. Er frißt zwar, aber ist sehr mager und auch einfach zu ruhig. Der Dr. hat eine Blutprobe genommen. Mal sehen, was dabei raus kommt.

 

6.4.2014

 

Doby wird 3 Jahre alt. Unser "kleiner" frecher Doby. Unglaublich daß dieses Riesenbaby schon 3 Jahre alt ist. Er ist der "kleinste" von den 3 Noris aber der stabilste und kräftigste. Inzwischen kann man auch schon gut mit ihm schmusen, ohne daß er ständig kneift oder beißt. Wir alle wünschen dem Stroch von Herzen alles, was sich so ein Pferdechen wünschen kann. Bleib schön gesund mein Schatz. Wir haben Dich alle sehr lieb.

 

Als ich heute früh mit seinen Geburtstagsmörchen raus kam, lag Doby noch im Bett mit seiner Freundin Mijou. Also gab es das Geburtstagsfrühstück im Bett.  Doby fand das absolut ok und fraß genüßlich die Leckereien. Zuerst schaute Mijou noch zu. Dann schmatzte auch sie mit. Als dann auch noch Joschi dazu kam, um mit zu feiern, fand sie das alles andere als toll. Nur Doby ließ sich nicht stören und ganaß seine Möhren.

 

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5.4.2014

 

Mal eine leine Kuschelpause von Anna und Shari.

 

Anna und Shari kuscheln Zwei Verliebte

 

 

 

Die Mädchen über wieder für die Sommerauftritte, wenn Besucher hier sind.

 

  Tücherreiten  alt

 

 

 

Ich habe die Faxen dicke, daß meine Süßen mir ständig die Schubkarre umwerfen, weil sie sich an den Griffen die Bäuche kratzen wollen. Jetzt habe ich Kuhkratzbürsten bestellt und wir haben diese heute angebaut. Einmal um den Rücken zu schubbern und einmal für den Bauch. Natürlich haben die Babys wieder mitgeholfen alles anzuschrauben. Dann wurde getestet, aber sie haben noch nicht so richtig verstanden, wofür die Bürsten da sind. Zur Zeit werden sie noch hauptsächlich als ZAHNBÜRSTEN benutzt.

 

alt  Die   Michel bürstet seine Zähne  alt  alt

 

1. 4.2014

 

Wie hat Mausi das nur wieder geschafft? Sie steht auf dem Wall hinter dem Zaun. Der Zaun ist ganz, es ist Strom drauf und Mausi seht dort, wo sie eigentlich gar nicht hin kommen kann. Vielleicht ist sie doch ein Engel und fliegt eben nur heimlich.

 

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30.3.2014

 

Mijou hat Geburtstag. Unser "Zirkusmädchen wird 13 Jahre alt.  Natürlich gibt es Geburtstagsmöhrchen und Äpfel, aber nicht wie bei "normalen" Pferden. Mijou mampft auf der obersten Stufe der Treppe im Spielepark. Wir gratulieren ihr recht herzlich und wünschen ihr von Herzen alles, alles Gute. Wir sind so stolz auf unser Haffimädchen und sind sehr froh, daß wir sie damals frei kaufen konnten.

 

Mijou steht auf der Treppe und mampft ihre Geburtstagsmöhren und Äpfel  alt  alt

 

 

 

27.3.2014

 

Girlsday !    Das ist ein schöner Tag.   Unsere "kleine" Anna ist den ganzen Tag über hier. Sie hilft mir vormittags beim Misten und Abäppeln. Mittags reitet sie Lucy und da donnerstags auch immer Zwergenreiten ist, heute aber nur ein Zwerg kommt, gehen wir mit Mausi und dem Sulky raus. Dabei begleitet uns Anna auf ihrer geliebten Shari. Shari darf schon wieder leicht und vorsichtig geritten werden. Sie hatte eine verletzte Sehne und mußte ein Jahr pausieren. Das war für dieses temperamentvolle Powerpaket der reinste Horror. Aber nun geht es wieder los. Wir sindi froh, daß die Sehne wieder verheilt ist.  Sie war zu 80 % durchgerisen und alles sah gar nicht so gut aus. Dank Nico und seiner Therapiemöglichkeiten ist aber alles noch mal glimpflich abgegangen.

 

15.3.2014

 

Unsere Mausi hat heute Geburtstag. Unser dickes Engelchen wird 25 Jahre alt. Wir sind so glücklich, daß so ein Schatz bei uns lebt. Sie umhüllt alle, die in ihrer Nähe sind mit ihrer unendlichen Liebe und jeder fühlt sich sofort geborgen und wohl. Die Mädchen verwöhnen sie heute noch mehr als sonst mit Äpfel und Möhren und stopfen ihr die Leckerli regelrecht ins Maul. Mausi genießt schmatzend und sabbernd. Wir wünschen unserer Mausi von Herzen noch viele Jahre bei bester Gesundheit und Lebensfreude und danken ihr für alles, was sie für uns tut. 

 

Mausi schmatzt ihre Möhrchen und Äpfel  alt  alt

 

 

 

13.3.2014

 

Heute vor 4 Jahren haben wir unsere Bonni aus Neu Ulm abgeholt. Dank Meike und ihrer Familie wurde Bonni vor dem drohenden Schlachter gerettet. Sie sollte sterben, weil sie zu "flott" für die Kinder des Ponyhofes war. Damals 15 Jahre alt und top fit. Was geht nur in manchen Menschen vor? Wie wenig ist für sie ein Tierleben wert? Als Meike und ihre Töchter davon hörten, kauften sie Bonni spontan frei und suchten für die kleine Maus ein neues Zuhause, da sie selbst das Pony nicht behalten konnten. So lernten wir uns über die Notfellchen-Mails kennen und so kam auch Bonni zu uns. Hier ist Bonni ein absolutes Verlaßpferd für die Kinder und im Gelände eine wahrhaft unerschrockene Lebensversicherung für ihre kleinen Reiter.  Schön, daß Bonni bei uns ist.

 

Heute ist auch ein besonderer Tag für Hansi. Unser alter Traktor macht uns ja schon lange Probleme und streikt ständig. So haben wir über Ebay versucht, einen "neuen"  Traktor zu kaufen. Nach einigen Versuchen ist es uns gestern gelungen und Hansi konnte heute das gute Stück aus Bobzin abholen. Da ich nicht mitfahren konnte hat Cathrin ihn begleitet. Nun sitzt er schon seit Stunden draußen und bekommt das Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Das Teil ist toll und hat sogar Servo-Lenkung, was für seine kaputten Schultergelenke eine wahnsinnige Erleichterung bedeutet.

 

11.3.2014

 

Merlin wird 3 Jahre alt. Er ist der erste unserer drei Babys, der drei Jahre alt wird. Selbstverständlich bekommt er extra Schmuseeinheiten und gaaaanz viele Äpfel und Möhren. Merlin futtert vergnügt seinen Geburtstagseimer mit Leckerli und die anderen stehen am Zaun und schauen zu. Aber natürlich nicht lange. Diesen bettelnden Blicken kann man einfach nicht widerstehen und so bekommen alle ebenfalls eine ordendliche Portion Möhren.

 

 

 

1.3.2014

 

Ein ganzes Nest voller "Babys" ist immer wieder schön anzusehen.

 

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26.2.2014

 

Vor drei Jahren, genau am 26.2.2011 haben wir unsere Mausi zu uns geholt. Diesen Tag werde ich nie vergessen. Wie traurig war Vera, daß sie sich von ihrer geliebten Annabell trennen mußte!  Wie sehr hat sie geweint und wie traurig war auch Mausi! Es war furchtbar und ich habe mich sauelend gefühlt. Es hat sehr lange gedauert und ich habe einige Gespräche mit Mausi geführt, bis sie verstanden hat, daß Vera sie trotzdem noch sehr lieb hat und daß es weder Veras noch Mausis Schuld war, daß die beiden sich trennen mußten. Jetzt, langsam, ist endlich alles gut. Mausi fühlt sich hier wohl und weiß, daß wir sie genau so lieben, wie Vera. Und was für Mausi ebenfalls sehr wichtig ist, daß Vera sie immer noch lieb hat und auch immer lieben wird. Bald wir Vera  Mausi wieder besuchen und dann können die beiden einige Tage gemeinsam verbringen und gemeinsam glücklich sein.

 

 

 

22.2.2014

 

Samstags ist immer Großkampftag. Da kommen die Mädchen zum Reiten. Die Schule fordert einfach ihren Tribut. In der Woche ist einfach keine Zeit mehr. So helfen alle erst wieder beim Misten und Abäppeln. Anschließlich werden ein paar kleine Schaunummern geübt. Das macht Zwei- wie Vierbeinern immer viel Spaß

 

 Sammi übt mit Bonni über die Podeste steigen  Sammi und Bonni auf der Wippe - für beide kein Problem  Wajuna und Kind  Wajuna und King  

 

 

 

20.2.2014

 

Anna kommt überraschender Weise heute. Das ist toll. Ich habe Hilfe beim Misten und Abäppeln und wir gehen mit den Babys noch mal durchs Dorf. Alles klappt super und Anna staunt, wie gut sich die Frechdachse schon benehmen können.

 

19.2.2014

 

Cathrin und Marie kommen mit ihren Hunden Tabo und Auris zu Besuch. Das ist spannend für unsere Pferdis. Besonders die Babys finden diese "Minipferdchen" interessant. Die riechen so ganz anders und der bunte Tabo hat so eine nase Zunge. Doby würde ihn am liebsten auch von KOpf bis Fuß ablecken, aber das mag Tabo dann doch nicht. Auris ist lieber etwas zurück haltener. Diese großen "Hunde" sind ihr dann doch etwas unheimlich.

 

Doby begrüßt Tabo  Jetzt kommt auch die schüchterne Auris  Merlin findet Auris toll  Shari findet, das Auris nicht wie ein Pferd riecht, was ist das nur für ein Tier ?

 

18.2.2014

 

Heute wurde endlich der Beton für den Fußboden für das neue Futterlager gebracht und verarbeitet. Nun warten wir, das alles trocknet und dann kann ich endlich aus dem alten undichten und morschen Futterwagen umziehen.

 

Der Betonmischer kommt  Die Hälte des Fußbodens ist fertig  Der Fußboden ist fertig und muß nun aushärten und trocknen - hoffentlich ohne Katzentabsen

 

13.2.2014

 

Heute kamen noch ein Ehepaar und wollte eines unserer Haffi-Mädchen kaufen. Sie hatten die Pferde auch im Fernsehbericht gesehen und meinten, ich solle ihnen doch eins verkaufen.  Sie verstanden nicht, daß es Menschen gibt, für die Tiere keine Ware sind, welche man nach belieben kauft oder verkauft. Meine Haffis, niemals gebe ich sie in fremde Hände. Ich habe meine "Mäuse" alle viel zu lieb.

 

12.2.2014

 

Gestern Abend kam der Bericht über Rohland im Fernsehen und heute früh stand bereits der erste Mann auf dem Hof, und wollte Roland kaufen.  Ich verstehe die Menschen nicht. Im Bericht wurde doch ganz klar gesagt, daß Roland bereits in eine Pflegestelle weiter gefahren ist.  Der Herr wollte, unbedingt, daß ich Roland zurück hole und ihm das Pferde gebe, damit er damit seinen Wald bewirtschaften kann.  Das fehlt mir noch. Roland geht es dort, wo er jetzt ist super. Er hat sich sehr gut in seine neue kleine Herde integriert und hat auch schon einen kleinen Ponyfreund gefunden. Corinna meint, die beiden sehen aus wie Dick und Doof, total süß, wie sie miteinander umgehen. Ich bin froh, daß Roland sich dort so wohl fühlt.

 

11.2.2014

 

Heute ist Joschis 10. Geburtstah. Der kleine Haffi-Schatz sollte  mit 1 1/2 Jahren bereits geschlachtet werden, weil sein Besitzer verstorben war und die Angehörigen ihn und seine Mama nicht mehr haben wollten. Ihn konnten wir beim Schlachter frei kaufen, für seine Mama kam leider jede Hilfe zu spät. Lange noch hat er unter diesem Erlebnis gelitten. Seine Mama sterben zu sehen war ein Trauma, welches er nie wirklich verkraftet hat. So wohl er sich hier auch fühlt, so viel Liebe wir ihm auch geben, er fragt immer noch nach seiner Mama.

 

 

 

7.2.2014

 

Heute war Rolands großer Tag. Das letzte Forst-Rückepferde vom staatl. Forstbetrieb Sachsen-Anhalt konte durch unsere Mithilfe vor dem Schlachter bewahrt werden und wurde hier bei uns feierlich in Rente geschickt und in seine neue Familie übergeben.  Wir hatten alles gut vorbereitet. Wir hatten einen kleinen Imbis für alle Gäste, beteiligten Anwesenden und natürlich auch für Roland vorbereitet.  Gegen 10 Uhr traf Roland mit seinem menschlichen Arbeitspartner bei uns ein. So konnten wir ihn schon mal kennen lernen. Ein Traum von einem Pferd, groß und top-fit. Etwas aufgeregt aber trotzdem gut händelbar und lieb. Nach kurzem  Gang durch die Halle ging er ohne zu zögern an den Tisch und  schmatze die für ihn vorbereiteten Möhren und Äpfel. Kurze Zeit später kam Corinna, eine befreundete Tierärztin,  die neue "Mama" von Roland. Auch sie war sofort total verliebt in den großen Fuchs.  Sie, ihr Mann sowie ein befreundetes Ehepaar waren gekommen, um Roland zu übernehmen.  Alles wurde begleitet durch ein Fernsehteam vom MDR, welche unseren Hof schon von vorherigen bei uns aufgenommenen Beiträgen kannte. Alle hatten viel Spaß.  Gegen 14 Uhr wurde Roland dann mit Hilfe unseres Ponys King auf den für ihn unbekannten Hänger geladen und ab ging es für ihn in ein neues Leben. Ein aufregender Tag, für Roland und auch für uns. ging zu Ende. Roland kam gut in seiner neuen Heimat an. Es ging ihm abends schon gut. Er fraß entspannt und hatte auch den weiten Transport gut überstanden.  Wir wünschen ihm und seiner neuen zwei- und vierbeinigen Familie alles, alles Gute !!!

 

Roland ist gerade angekommen und wird mit einem kleinen Imbis in unserer Halle begrüßt.  Roland verabschiedet sich von den Menschen, für die er viele Jahre gearbeitet hat.  Corinna spricht mit dem Fernsehteam, Roland hört zu.  Corinna und ihr neues 

 

31.1.2014

 

Heute war großes Theater. Am 7.2.2014 soll das letzte Rückepferd der staatlichen Forst von Sachsen-Anhalt hier bei uns in Rente gehen, natürlich mit großem Brimborium, Presse und Fernsehen. Plötzlich hieß es, "Alles zurück"  Nach gefühlten 1000 Telefonaten mit Fernsehen, Forst und Ministerium geht es nun doch. Na, dann mal sehen, was da am 7. Februar abgeht.

 

 

 

27.1.2014

 

Es ist immer noch starker Frost. Minus 15 Grad. Schnee liegt auch noch und es schneit immer weiter.

 

Doby und Merlin toben im Schnee  Kein Wetter für Madeo. Er haßt es wenn ihm etwas ins Gesicht weht.  Mausi und Tosca finden Schneegestöber ok. ressen schmeckt immer, egal bei welchem Wetter  Gemeinsam ist sogar so ein doofes Wetter auszuhalten.

 

5.2.2013

 

Heute waren 10 Kinder der Pastalozzi-Schule hier. Es sind Ferien und die Kinder  müssen beschäftigt werden. Man hat uns vorgewahrnt, das es alles sehr freche und schwer erziehbare Kinder wären. Ich hatte schon Schiß, aber alle waren super lieb und habe sich sehr ordentlich benommen. Selbst die Erzieher waren erstaunt und kannten ihre Kinder kaum wieder.

 

Es ist schon erstaunlich, wie das ruhige und ausgeglichene Verhalten unserer Pferde sich auf die Kinder überträgt. Dieses Phänomän hatten wir schon öfter.

 

21.1.2014

 

Nun hat es auch noch geschneit. So ein Mist. Die Pferdeäppel sind angefroren oder zugeschneit und ich kann nur die Stälje misten und dick unterstreuen, damit meine Lieben wenigstens ein warmes "Bett" haben.

 

19.1.2014

 

Es ist saukalt. Mit so einem Frost hat niemand mehr gerechnet. Jetzt wird es wieder mühsam. Wasserpumpe ständig an bzw. abbauen, die Schläuche nach jedem Befüllen der Tränkwannen leer machen. Wer Pferde hat, kennt das sicher. Meine Schätzchen tasten sich vorsichtig über den gefrorenen Boden und sind auffallend vorsichtig beim Spielen.

 

16.1.2014

 

Heute war Tobias, unser Schmied, hier. Alle Pferde haben nun wieder schöne Hufe. Alle Pferde waren auch super artig, nur unsere Babys haben sich benommen, als hätten sie überhaupt keine Erziehung. Das war super peinlich. Ich werde von jetzt an entschieden strenger mit ihnen sein.

 

15.1.2014

 

Heute hat mich Merlin geschockt. Er hat sich benommen, wie ein total unerzogenes Pferd. So was kenne ich von ihm überhaupt nicht. Er hat sich sogar losgerissen und nach mir geschlagen. Also so was geht gar nicht. Ich glaube, meine Nori-Buben kommen langsam in die Pferdepupertät und in die Flegeljahre.

 

13.1.2014

 

Der Traktor ist repariert. Allerdings hat Hansi sich lieber Wolfgang zur Hilfe geholt. Dobys Einsatz war nich so effektiv

 

12.1.2014

 

Und wieder mal ist unser Traktor kaputt. Aber Doby hilft Hansi bei der Reparatur. Ich denke, die beiden bekommen den alten Kasten bald wieder hin.

 

Außerdem war ich heute mit Doby wieder spielen. Er hat zum ersten Mal alle seine Aufgaben im Spielepark und in der Halle , genau wie Merlin, ohne Halfter und Strick, nur auf Stimme und Handzeichen perfekt gemacht. Ob Treppe, Aufsprung, Wippe oder Podeste, alles ging super. Er hat sich weder von Mausi, Tosca und King, die auch mit dabei waren ablenken lassen, noch durch die Krähen, welche lautstark auf dem Blechdach der Halle gestritten haben. Ich bin soooo stolz auf meinen Frechdachs.

 

Doby hilft den Traktor reparieren  alt  alt

 

11.1.2013

 

Samstags ist immer Großkampftag. Heute waren wieder Anna, Gina, Jana, Lisa und Sammi  hier. Alle haben mit geholfen beim Misten und Abäppeln. Steffan, Lisas Papa hilft auch immer sehr fleißig und ich bin froh, daß er das so mitmacht. Anschließlich wurde geritten und ich habe zuerst  mit  Merlin und dann mit Doby im Spielepark die Treppe und den Aufsprung geübt. Dann auch noch in der Halle die Wippe und die Podeste. Es ist erstaunlisch, wie viel Spaß die Babys dabei haben. Alles klappte echt gut. Sogar beim anschließenden Kompliment haben beide  schon richtig gute selbständige Ideen.  Michel hatte heute keine Lust.

 

8.1.2013

 

Kennt Ihr das? Wenn Pferde plötzlich meinen, ein Leben als Wildschwein wäre interessanter?  Madeo spielt zur Zeit gerne Wildschwein.  Aber ich habe Verständnis. Warmes Wetter und dickes Fell. Alles juckt. Da bleibt nur wälzen im Dreck!

 

Madeo spielt Wildschwein

 

6.1.2014

 

Heute haben wir endlich die Wippe und die Podeste aus dem Spielepark in die Halle geräumt. Nun kann der Spaß in der Halle  weiter gehen. Besonders für die Babys gibt das Beschäftigung. Da lernen sie wieder etwas mehr Konzentration auf ihre langen Beine.

 

Michel hat sich mal wieder neben seinem rechten Auge eine richtig breite und lange Schramme geholt. Der Bursche muß seine Nase ständig irgendwo hinein stecken, wo sie nicht hingehört. Ist aber nicht schlimm. Etwas Jodsalbe und dann wird das wieder.

 

4.1.2014

 

Heute sind die Mädchen wieder hier. Jana, Kleine Anna, Gina und Sammi helfen zuerst wieder beim Misten und abäppeln. Dann entscheide ich kurzfristig, daß wir einen kleinen Ausritt machen. Das Wetter ist zwar frisch, aber es regnet nicht und so nutzen wir die Möglichkeit noch mal aus. Und ich habe versucht mal wieder zu reiten. Ich habe mir eine Decke zusammen gerollt und auf den Sattel gelegt. So versuche ich die Spreitzung der beine zu verminden um eventuell etwas weniger Schmerzen beim Reiten zu haben. Ich möchte so gerne wieder richtig reiten, aber die Schmerzen erlauben es mir auf einem normalen Sattel nicht und schon gar nicht auf einem etwas breiterem Pferd. Mit der Decke sitze ich sehr hoch über dem Pferd und habe das Gefühl, als würde alles unter mir wackeln. Ist sicher auch so. Aber die Schmerzen sind auch nach einer Stunde noch erträglich. Das gibt mir Hoffnung. Auch wenn das mit der decke noch nicht das Wahre ist.

 

1.1.2014

 

Alle Pferdchen sind pünklich zum Füttern wieder vorne. Alle habes es gut überstanden. Keiner hat Verletzungen oder scheint sonst irgendwie noch gestreßt.  Auch wenn Neujahr ist, muß gemistet und geäppelt werden. Aber dann mache ich mal einen faulen Resttag.

 

31.12.2013

 

Heute fährt Sophia wieder nach Hause. Schade, aber was soll so ein junges Mädchen mit uns alten Knöpfen an Silvester hier anfangen.  Die tagesarbeit ist erledigt und sie wird am Nachmittag von Tobias abgeholt. Gegen Abend erkläre ich unseren Pferdchen noch, was heute Nacht auf sie drauf zu kommt. Ich rate ihnen, wenn die Knallerei beginnt und es ihnen zu unheimlich wird nach hinten auf die letzte Weide zu gehen. Dort sind sie weit ab vom Schuß und sie können all die Blitze, Lichter und Raketen aus sicherer Entfernung beobachten. Es ist wichtig, daß sie an so einem Tag ihren Fluchtinstinkt voll ausleben können. So wird der Streß abgebaut oder wenigstens erträglich gemacht. Nie würde ich meine Lieben in so einer Situation einsperren. Natürlich schaue ich regelmäßig zu ihnen raus, aber alle haben sich schom früh nach hinten verzogen. Selbst um Mitternacht, als die Böllerei richtig los geht, ist hier vorne nichts von meinen Lieben zu sehen. Alle sind hinten auf der Weide und schauen entspannt dem ganzen Theater, was die Menschen veranstalten. Gegen halb 2 Uhr kann ich beruhigt ins Bett gehen. Es ist alles gut überstanden.

 

29.12.2013

 

Heute ist unser Jahresabschlußlagerfeuer. Einmal im Jahr, immer zwischen Weihnachten und Neujahr treffen sich alle Vereinsmitglieder, Die Eltern der Reitkinder und Freunde des Vereins zum Lagerfeuer. Es werden Würstchen am Stock über Feuer gebraten, es gibt Stockbrot, Rita und Reinhold kochen einen großen Kessel Soljanka und die Reitkinder bekommen ein kleines Weihnachtsgeschenk. Diesmal gibt es für die größeren Kinder und Jugendlichen je eine Kinokarte und die Kleinen bekommen ein Kuschelkissen. Natürlich gibt es auch für die Geschwisterkinder, die Nichtreiter sozusagen eine Tafel Schokolade. Es wird geredet und man freut sich, daß sich alle mal sehen.  Natürlich wird am Vormittag die übliche Arbeit auch erledigt. Misten und abäppeln, Heu fahren und was eben alles so anliegt. Gina, Jana, Sophia, Anna, mit Freund Lucas  und Sammi helfen fleißig mit und so können wir dann am Nachmittag ohne Streß alles fürs Lagerfeuer vorbereiten.  Ein anstrengender aber schöner Tag. Natürlich werden unsere Pferdchen auch von alles Gästen verwöhnt und erbetteln ordentlich Leckerli.

 

28.12.2013

 

Heute ist Sophia wieder gekommen. Ich bin froh, daß ich mal wieder etwas Hilfe habe. Und Tosca freut sich auch. Wird sie doch wieder nach Strich und Faden verwöhnt und bespielt.

 

27.12.2013

 

Und wieder waren heute früh die Stöpsel aus den Tränkwannen raus. Wie machen die das nur.   Irgendwie haben heute alle "ein Rad ab" Es stürmt und scheinbar bläst ihnen der Wind durchs Gehirn. Meine Schätzchen sind nur am toben und freuen sich, daß es so viel zu erschrecken gibt. Aber Angst haben sie nicht wirklich. Ich glaube sie genießen die Möglichkeit einen Grund zum Toben zu haben.

 

26.12.2013

 

So ein Scheiß-Weihnachtswetter. Es regnet und ist echt kalt. Meine Engel sehen aus wie die Wildschweine und die Ausläufe ähneln Schammkuhlen. Nur gut, daß der Traktor funktioniert. Mit der Karre wäre ich stecken geblieben. Michel steht wieder mit den Vorderbeinen im Heu, natürlich oben auf der Rolle und stößt mit dem Kopf an die Dachbinder. Madeo ist nur noch grau. Er hat sich richtig im Schlamm gesuhlt, die Schimmel erkennt man als solche nicht mehr und freue mich, daß es meinen Lieben gut geht. Frage: Warum habe ich sie zu Weihnachten so schön sauber gemacht?

 

25.12.2013

 

Meine "Mäuse" schaffen mich. Als ich heute zum Füttern raus kam, war kein Tropfen Wasser mehr in den Tränkwannen. In der heiligen Nacht hatten meine Pferde kein Wasser. Das konnte doch nicht sein. Beim näheren Hinsehen durfte ich dann feststellen, daß meine Lieben die Stöpsel der Wannen mal wieder rausgezogen und durchgekaut haben. Ich verstehe nicht, wie sie das schaffen? Ich kämpfe jedes Mal, wenn ich die Wannen reinigen will, das ich die Stöpsel raus bekomme, ich popele mit allem Möglichen, weil ich ja alle Angriffsmöglichkeiten abgemacht habe und die Stöpsel so fest sitzen,  damit sie das nicht schaffen, aber sie kriegen es sogar hin, wenn noch Wasser in den Wannen ist. Nur gut, daß ich immer alle Größen Ersatzstöpsel auf Vorrat habe.   Also gibt es erst Mal Futter. Wieder zusätzlich jede Menge Weihnachtsmöhrchen, Hafer, Gerste und alle schmatzen und  mampfen um die Wette. Ich mache in der Zeit die Tränkwannen wieder sauber und einsatzbereit, damit nach dem Fressen alle wieder ordentlich trinken können.  Dann frühstücke ich auch erst mal und dann wird, wie  jeden Tag gemistet und abgeäppelt. Ja, auch Weihnachten kommt hinten wieder raus, was vorne rein geschoben wird.

 

 

 

24.12.2013

 

Heute ist Heilig Abend. Ich versuche alles besonders sauber zu machen. Es wird in den Ställen und unter dem Schleppdach noch mehr Stroh als sonst unter gestreut.  Heu ist auch noch alles voll. Am Nachmittag gibt es Möhren, ganz viele und alle schmatzen um die Wette. Ich wünsche jedem meiner Schätzchen ein schönes Weihnachtsfest. Ich denke, sie verstehen mich, aber sie spüren auch, daß ich dabei nicht wirklich glücklich bin. Ich weiß, daß ich nicht allen Pferden helfen kann, aber es gelingt mir nicht, all die Pferde, all die Tiere  aus meinem Gedächtnis zu verdrängen, die leiden. NIcht mal heute. Ich denke einfach zu viel nach, um ein entspanntes Weihnachtsfest zu begehen. Machmal frage ich mich, wie die Menschen wohl reagieren würden, wenn heute ein junges Paar plötzlich am Heiligen Abend  an der Tür klopfen würde und um Essen und ein Nachtquartier bitten würde. Ich glaube, die meisten würden sie fort schicken. Mache würden sie vielleicht zu einem nahen Hotel schicken, aber aufnehmen? Die würden doch nur die traute Familienidylle stören.  Fremde?  Wer weiß, was das für Leute sind? Vielleicht klauen die oder haben ansteckende Krankheiten?  Und wie wenig Mitgefühl hätten die Menschen dann erst mit hilfbedürftigen Tieren. Wer würde sich um  einen angefahrenen Hund oder eine verletzte Katze kümmern, wenn er aus der Christmesse kommen und dieses Tier sehen würde. Sich bloß nicht die schöne feierliche Stimmung verderben lassen.  Ich glaube sie würden so tun, als ob sie nichts sehen und schnell nach Hause eilen. Dort ist ja alles vorbereitet, für ein besinnliches und schönes Fest.  Ich glaube, den wirklichen Geist der Weihnacht gibt es nicht mehr. Jeder ist nur mit sich selbst beschäftigt, voller Hektik und Streß, damit es ja für seine Familie ein schönes Fest gibt, viele Geschenke, gutes Essen. Und vielleicht auch noch was spenden, für Kinder in Not oder so, um ein gutes Gewissen zu haben. Dabei hat Gott sicher etwas ganz anderes gewollt, als er uns seinen Sohn geschickt hat. Hoffnung, Mitgefühl, Barmherzigkeit nur für einen Tag war sicher nicht des Sinn. Sollte das weihnachtliche Licht nicht das ganze Jahr über leuchten ? Sollte wir nicht das ganze Jahr über für die da sein, die Hilfe brauchen, egal ob Mensch oder Tier? 

 

Friede auf Erden ! Wo ist er?

 

In dem Sinne wünschen im Namen aller Vierbeiner  Frohe Weihnachten

 

die Weihnachtsengel Michel Merlin und Doby

 

unser Weihnachtsengel Bonni  unser Weihnachtsengel King  unser Weihnachtsengel Lucy  unser Weihnachtsengel Wajuna

 

17.12.2013

 

Es ist irre. Mausi ist Trocken. Einmal Laserakkupunktur und unsere dicke Mausi ist das erste mail seit langem morgens nicht mehr ausgelaufen. Ihre Inkontinenz zeigt sich ja nur, wenn sie liegt. Man sieht und riecht es dann morgens, wenn sie zum Fressen kommt. Man sieht richtig, wo der Urin lang gelaufen ist. Aber heute war nichts zu sehen. Alles trocken. Ich habe mich so sehr gefreut für den dicken Engel. Hoffentlich bleibt es.

 

15.12.2013

 

Heute war Nico da. Endlich konnte er unseren Schätzchen die versprochene Lasertherapie angedeihen lassen. Die Pferde stehen dann immer total entspannt und genießen einfach nur. Mausi hat noch extra wegen ihrer Inkontinenz  eine Laserakkupunktur bekommen. Nico meinte, daß es ihr helfen könnte. Ich wäre sehr froh darüber. Shorty genießt die Behandlung auch immer sehr, aber mehr als eine kurze Erleichterung bringt es bei ihm nicht mehr. Ich werde wohl bald eine Entscheidung treffen müssen. Erst werde ich aber noch einmal ein Gespräch mit ihm führen und hören, wie er seine Situation selber sieht. Danach richtet sich dann alles Weitere. Wajuna, Tosca und Mijou waren während der Behandlung auch wieder total tiefenentspannt. Dann fing es mal wieder an zu regnen und ich konnte anschließend die Ausläufe nicht mehr abäppelt. Aber ich hoffe, daß Morgen Anna kommt und dann habe ich wieder Hilfe.

 

 

 

14.12.2013

 

Nach dem wir heute mit MIsten und abäppeln fertig waren, haben wir Fotos für Weihnachtskarten für die Paten und Sponsoren gemacht. Es ist so schwierig mit den Mäusen vernünftige Bilder zu fotografieren. Entweder stehen sie nicht still oder ziehen ein Gesicht, daß man denkt, sie werden vergewaltigt. Na ja, ein paar Fotos werden sicher gehen.

 

Die Luftfechtigkeit ist so hoch, daß es der Halle alle Sättel usw. ganz naß sind. Die Kinder mußten heute ohne Sattel reiten, weil sie sonst wirklich einen nassen Hintern bekommen hätten. Besonders der Fellsattel war echt schlimm naß.

 

12.12.2013

 

Heute war wieder Zwergenreiten. Mein Merlin wollte mal wieder unbedingt mit. Er ist ja immer sofort bei mir, wenn ich draußen bin und er mich hört oder sieht. Ich wollte mit Mijou in die Halle, aber ich kam mal wieder nicht ohne Merlin aus dem Auslauf. So kam der Strolch mit. Aber da ich ihn nun mal bei den Zwergen absolut nicht gebrauchen kann, ließ ich ihn nicht mit in die Halle. Merlin wurde so wütend darüber, daß er voller Wut außen vor der Halle herumgaloppierte und buckelte. Das störte natürlich drin die anderen Pferde. Also ging ich raus, um ihn zurück in seinen Auslauf zu bringen. Wie immer folgte mir Merlin ohne Halfter und Strick. Jedoch konnte er seinen Ärger nicht verbergen und buckelte den ganzen Weg böse neben mir her. Als er dann in seinen Auslauf gehen sollte, stand er mit wütend-enttäuschtem Gesichtsausdruck da und wollte nicht weiter gehen. Nur mit energischem "Komm endlich" ließ er sich überzeugen. Merlin will eben ständig bespielt und beschäftigt werden. Trotz seiner schlechten Laune folgte er mir ohne Halter und Strick, nur auf Handzeichen und Stimme. Ich bin so stolz auf ihn.

 

10.12.2013

 

Heute war einigermaßen Wetter und meine Süßen haben sich so niedlich ins Stroh gekuschelt, daß ich es mir nicht verkneifen konnte, ein paar Fotos zu machen. Auch extra noch von Mijou, die es ja immer etwas besonders liebt. Da unser Spargelbauer ganz wild auf unseren Pferdemist ist, beliefert er uns kostenlos mit jeder gewünschten Menge Stroh, so daß wir damit nicht sparen müssen. Sehr zur Freude unserer Pferdchen. Ein guter Deal für beide Parteien, unsere Tiere haben immer ein trockenes, weiches "Bettchen" und er bekommt viel "Futter" für seinen Spargel.

 

Michel und Peppi (im Hintergrund)  Merlin und Michel im Stall  Doby und Michel unter dem Schleppdach  Peppi und Lucy im Stall

 

Merlin im Stall  alt  Mijou  Unter dem Schleppdach

 

Unsere Mijou geht schlafen, wie ein Baby ebend mit Nuckel, Tedy,Nachtmütze, Kopfkissen und Decke   alt  alt

 

 

 

8.12.2013

 

Eigentlich wollte Nico, unser Pferdephysiotherapeut heute kommen, aber ich mußte ihm absagen. Wenn die Pferde so naß sind, wirkt der Laser nicht. Es wäre sinnlos, wenn er den weiten Weg von Magdeburg extra her kommen würde, ohne das es was bringt. Wir verschieben auf nächsten Sonntag. Nico ist so lieb. Er möchte unseren alten Herrschaften vor Weihnachten unbedingt noch was Gutes tun.

 

Michel steigt immer wieder in den Heustand. Egal ob in den großen oder in den kleinen, wenn ich ihn zu Mausi sperre. Nur bei Mausi kommt er wenigstens alleine wieder raus, wenn das Heu weniger wird.

 

7.12.2013

 

Auch heute pfeift und regnet es noch heftig. Ich hasse den Regen und vor allem den Schneeregen. Es ist lausig kalt und meine armen Mäuse da draußen sind pitsche patsche naß. Aber es scheint niemand von ihnen wirklich zu frieren oder sich daran zu stören. Im Gegensatz zu mir. Ich habe bei so einem Wetter das Gefühl, ich müßte alle Pferdchen mit in die Wohnung in die warme Stube nehmen. Ich denke, dieses Gefühl kennen viele, die so verliebt in ihre Pferde sind. Nur gut, daß selbst bei mir ab und zu der Verstand siegt.

 

6.12.2013

 

Die Nacht war heftig. Der Sturm hat uns alle heftig durchgerüttelt, aber keinen wirklichen Schaden angerichtig. Den Pferden geht es auch gut. Dadurch, daß sie nicht eingesperrt in Boxen leben, können sie ihrem Fluchtinstinkt Rechnung tragen und wissen dann auch instinktiv, wo es für sie am sichersten ist.

 

5.12.2013

 

Es ergeht eine Sturmwarnung.  Ab Morgen soll es einen starken Orkan mit Regen und  Schnee geben.  Wir machen alles, was geht fest und hoffen, daß alles gut geht. Wir brechen unser Zwergenreiten ab, weil die Pferde bereits unruhig werden. Der Wind wird immer stärker und überall raschelt, zischt und klappert es.

 

2.12.2013

 

Habe einen Anruf vom Forstamt bekommen. Roland, daß letzte Rückepferd Sachsen-Anhalts soll in Rente gehen, nicht weil er alt und gebrechlich ist, sondern weil der Forstarbeiter, welcher mit ihm arbeitet, sich nicht mehr traut mit dem Pferd zu rücken. Roland würde nicht mehr abwarten und eigenständig los gehen. Das ist natürlich gefährlich und geht so nicht. Ich mache mir so meine eigenen Gedanken. Kein Pferd wird so, wenn es konsequent und liebevoll gearbeitet wird. Aber leider kann ich Roland nicht mehr aufnehmen. Habe aber sofort eine Lösung, denn  eine befreundete Tierärtzin und Pferdefachfrau sucht schon lange eine Rückepferd. Ich stelle die Verbindung her und Roland hat ab sofort ein neues zu Hause in dem er korrigiert wird , weiterhin etwas arbeiten darf und auch eine Lebensstellung bekommt. Super! Besser geht es nicht. Wenn doch alle Pferde so schnell vermittelt werden könnten. Im Januar soll die Übergabe von Roland hier auf unserem Hof erfolgen. Mit viel Presserummel usw.

 

24. 11.2013

 

Jana und Gina kommen heute extra zu Helfen. Zuerst wird wieder gemistet und abgeäppelt und dann werden alle Pferde mit Panacur entwurmt. Das Üben mit einer Spritze mit Möhrensaft hat sich gelohnt. Alle Pferde machen richtig gut mit. Niemand zickt rum. Die Rasselbande kommt sogar freiwillig und steht Schlange.  Anschließend gehen Gina und Jana noch mit King und Shorty spazieren. Shorty macht mir Sorgen. Er hustet oft und man merk, daß es ihm nicht gut geht.

 

Und leider lernt unser MIchel einfach nicht dazu. Jetzt steigt er sogar schon in den vollen Heustand.

 

Der Heustand ist noch voll, aber Michel steigt ein  Michel im vollen Heustand  Schlange stehen zum Entwurmen  Schlange stehen zum Entwurmen  Schlange stehen zum Entwurmen

 

21. 11. 2013

 

Endlich konnten wir wieder ganz normal Heu und Stroh fahren. Alle unsere Lieben sind nun wieder zufrieden im dicken Strohbettchen und an der prall gefüllten Heubar.

 

20.11.2013

 

MIchel lernt es einfach nicht. Heute Vormittag stand er schon wieder mit den Vorderbeinen im Heustand. Glücklicher Weise war noch etwas Heu drin, so daß ich ihn recht gut wieder raus bekam.  Am Abend war endlich unser Traktor repariert. Leider war es schon zu dunkel zum Heu fahren, so daß wir den Heustand nicht mehr auffüllen konnten. Da nur noch wenig Heu drin war, welches meine Lieben sicher in der Nacht aufgefressen hätten, mußte ich Michel vorsichtshalber abends zu Mausi zum Übernachten sperren. Er wäre mit Sicherheit wieder eingestiegen und ich hätte am Morgen wieder ein Riesenproblem, gehabt, ihn dort raus zu bekommen. So mußte er bei Mausi schlafen.

 

Zum Glück ist noch etwas Heu drin, aber bis Morgen früh wäre das raus.  alt

 

 

 

19.11.2013

 

Michel schafft mich. Er will einfach kein Kompliment machen.  Er bleibt einfach stehen und kein touchieren bringt ihn dazu, sein Vorderbein mit der Fußlonge zu heben. Er dreht sich dabei immer um sich selbst herum und bohrt sein Bein regelrecht in den Boden.  Wenn es ihm zu bunt wird, wirft er sich einfach hin. Nun fange ich mal ganz anders an und über einfach nur auf Touchieren mit der Gerte daß er das Bein hebt. Ohne Fußlonge oder irgend etwas . Aber selbst dabei tut er so, als weiß er gar nicht was ich von ihm will.  Dabei hebt er sein Bein beim Hufe säubern ohne Probleme, auch auf das leiseste Komando.  Doby und Merlin machen ihr Kompliment schon echt gut, zwar auch noch mit Hilfe der Longe, aber trotzdem ohne Zicken und Probleme. Ihnen scheint es sogar richtig Spaß zu machen. Schließlich gibt es ja jede Menge Belohnungsleckerlis

 

Hansi bastelt den ganzen Tag am Traktor. Leider fehlen immer noch einige Teile.

 

 

 

18.11.2013

 

Großen Dank an Marie. Sie hat so fleißig mitgeholfen, daß ich wenigstens erst mal wieder Grund drin habe. Der Traktor ist noch schlimmer im Eimer, als erwartet. Die Ersatzteile müssen erst bestellt werden.

 

17.11.2013

 

Hansi hat den Traktor auseinander genommen. Zwei Kugellager im Getriebe sind im Eimer. Also wird es mal wieder viel Arbeit für ihn, aber auch für mich mit misten und abäppeln. Aber Marie hat mit versprochen zum Helfen zu kommen.

 

16.11.2013

 

So ein MIst. Unser Traktor ist kaputt. Und der ist so wichtig.  Ich kann kein Heu fahren, kein Stroh fahren und misten muß ich auch mit der Schubkarre. Also bauen wir noch an der Umzäunung des neuen Sattelplatzes. Hansi arbeitet mit der Flex und unsere Babys finden das äußerst interessant. Weder die sprühenden Funken noch das grauenhafte Geräusch halten sie davon ab, ihre Nasen mal wieder in die Funken zu halten.

 

flexen ist toll, die Funken sprühen und das geräusch ist auch interesant

 

15.11.2013

 

Michel hat sich heute Nacht mal wieder selber in die Klemme gebracht. Er ist mit seinen Vorderbeinen, wie so oft, in den Heustand gestiegen. Leider war nicht mehr so viel Heu drin, so daß der Boden innen tiefer war als draußen. Und so stand der arme Kerl die ganze Nacht mit den Vorderbeinen im und mit den Hinterbeinen außerhalb des Heustandes. Ein Riesenberg Pferdeäpfel lag hinter ihm und dem nach muß er wirklich die ganze Nacht so gestanden haben. Nun wartete er seelenruhig bis ich morgens komme um ihn zu befreien. Aber das war echt ein Problem. Weder die Vorder- noch die Hinterbeine konnte ich über die Stange bringen, die unter seinem Bauch war. Ich wußte einfach keinen Rat mehr. Erst als ich mir Hilfe vom Nachbarn holte und wir einen Berg aus Kantholz, Heu und alle Heunetze aufgeschichtet hatten, gelang uns Michels "Rettung" - nach 1 1/2 Stunden.  Während der ganzen Zeit blieb er ruhig und gelassen. Endlich frei, bedankte er sich sooo lieb mit schmusen und kuscheln. Er ist zwar ein Chaot aber doch ein ganz lieber Kerl, dem man einfach nicht böse sein kann.

 

 

 

9.11.2013

 

Eigentlich gibt es nichts Neues, außer tausende Pferdeäppel. Meine Lieben dürfen ja ständig ans Heu und dem entsprechend kommt auch jede Menge "Abfall"  wieder hinten raus. Unsern Spargelbauern freut es, den er bekommt den Mist, aber ich werde einfach nicht mehr fertig mit abäppeln bzw. misten.

 

5.11.2013

 

Habe heute Samson besucht. Es geht ihm richtig gut. Er wirkt munter und sehr selbstbewust. Sammi wechselt jetzt erst sein Sommerfell in Winterfell. Das liegt sicher daran, daß er jetzt erst körperlich dazu in der Lage ist. Er scheint ein Winterrappe zu sein, denn er wird fast schwarz.. Trotzdem hat er meist eine Decke um, da sein Winterfell noch sehr kurz und nicht sehr dicht ist. Die lange Zeit ohne richtiges Futter wirkt eben noch nach.

 

31.10.2013

 

Habe heute Vormittag alle Pferde mit Panacur entwurmt. Muß ich jetzt alle 14 Tage machen. Ging aber recht gut, trotzdem meine Mäuse das absolut nicht lecker finden.

 

Anna ist heute wieder für ein paar Tage gekommen. Das ist für mich immer herrlich. Zum einen, weil ich dann Hilfe habe und zum anderen, weil es einfach schön ist mit jungen Menschen, die noch dazu mit mir auf einer Wellenlänge sind, zusammen zu sein. Sie hat geholfen und am Nachmittag sind wir mit Mausis Unterstützung einzeln mit den Babys durchs Dorf spazieren gegangen. Es ging wider Erwarten mit allen Dreien super gut.  Selbst als  solche Chaoten mit Crossmotorädern an uns vorbei geknattert sind, sind Mausi und Merlin cool geblieben. Ich bin so stolz auf meine Babys, Mausi und Anna

 

30.10.2013

 

Der Befund vom Vet-Amt ist da. Ich bin entsetzt. Trotzdem ich mindestens 3 mal im Jahr entwurme und auch noch mit unterschiedlichen Mitteln, haben alle Pferde zwischen geringgradigem bis hin zu hochgradigem Befall von kleinen und großen Strongyliden.

 

Wenn schon die 7 alle was haben, kann ich sicher sein, daß die anderen genau so verwurmt sind. Dabei habe ich immer so aufgepaßt. Nun werde ich mit dem Dr. Fiolka noch mal sprechen, mit welchem Mittel ich jetzt entwurmen soll. Ich überlege auch, woher die Würmer plötzlich kommen. Das Ganze fing ja erst an, als ich das Heu, was ich diesmal ja leider nicht von unserem Bauern aus dem Ort kaufen konnte, gefütter habe. Dieses Heu ist sehr schmutzig und staubig. Es wurde mit Sicherheit zu tief gemäht und auch sehr tief gewendet. Und auch beim Pressen wurde es von tief aufgenommen. Vielleicht waren auf der Weide früher Tiere, die stark verwurmt waren und ich habe mir über diese Heu den ganzen Bestand infiziert. Aber das läßt sich leider nicht mehr nachweisen. Also heißt es jetzt dran bleiben und immer wieder kontrollieren.

 

29.10.2013

 

Siegfired Wagner, Janas Papa hat heute angefangen die Elektrik in dem neuen Futterlager zu installieren. Ich bin so froh, daß er uns das macht.

 

28.10.2013

 

Habe von Doby, Tosca, Wajuna, Bonni, Shorty, Lucy und Madeo Kotproben genommen und zum Veterinäramt gebracht.

 

27.10.2013

 

Habe heute mal mit Dr. Fiolka telefoniert. Er will ja immer noch kommen, um die "Babys" zu begutachte. Habe mit ihm über das Abnehmen der Pferde gesprochen. Er riet mir mal eine Kotprobe von den betroffenen Pferde parasitologisch untersuchen zu lassen.

 

22.10.2013

 

Heute Nachmittag war unser Futterlager fertig. Ich konnte nur staunen. NIco und seine 2 Mitarbeiter haben ran geklotzt, daß einem schwindelig werden konnte. Aber nun steht es. Jetzt geht es darum den Fußboden und die Elektrik fertig zu machen.

 

Bei unseren Pferde ist irgendwie der Wurm drin. Wajuna wird wieder dünner. Tosca auch und auch bei Madeo habe ich das Gefühl, daß er abgenommen hat.  Schade, daß ich nicht wieder das Gladiator Plus kaufen kann. Das Zeug ist echt große Klasse nur einfach zu teuer, um es für so viele Pferde einzusetzen.

 

Merlins Auge wird schon wieder besser.

 

21.10.2013

 

Die Fundamente für unser Futterlager sind ausgehärtet und NIco baut weiter.  Natürlich unter strenger Aufsicht der Pferde.  Merlins Auge sieht besser aus und auch bei den anderen scheint sich alles zu bessern

 

19. Oktober 2013

 

Merlins rechtes  Auge ist schlimmer geworden und sein linkes beginnt auch. Auch bei Michel seigen sich die gleichen Symptome.Der Tierarzt ist bereits informiert und ich hoffe er kommt Morgen.

 

Ansonsten ist heute noch mal ein richtig schöner Tag. Die Sonne scheint und es geht fast kein Wind. Wir machen noch mal einen schönen Ausflug mit Mausi vor dem Sulky und Gina auf Peppi, Anna auf Lucy, Lisa auf Joschi und Sammi auf Bonni

 

Mein Blick nach vorne - ein dicker Popo  Mein Blick nach hinten - vier grinsende Kinder und total entspannte Pferde

 

Das Wetter verleitet meine große Anna und mich zu einem kleinen Fotoshooting. Ich bin sooo stolz auf Anna und ihre große Liebe Madeo.

 

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18. Oktober 2013

 

Merlin macht mir etwas Sorgen. Sein rechts Auge ist rot und tränt. Es scheint ihm auch zu schmerzen.

 

 

 

17.10.2013

 

Dieses Gladiator Plus ist echt ein Teufelszeug, aber im positiven Sinne. Wajuna ist putzmunter und die Wunde ist so gut wie zu. Man konnte zuschauen, wie es heilt.

 

13. Oktober 2013

 

Wajuna bekommt täglich Gladiator Plus. Ich hoffe, daß hilft ihr wieder etwas auf die Beine.

 

12. Oktober 2013

 

Seit 3 Tagen nur Regen. Die Ausläufe sehen aus wie Seenlandschaften.  Leider haben Michel und Doby das Gerücht, daß Pferde saubere Tiere seien sollen, noch nicht gehört. Sie planschen begeistert in der größten Schlammpfütze die es zur Zeit gibt.

 

Doby und Michel haben echt Spaß  alt  Nach dem Schlammbad wollen alle gelobt werden  

 

Wajuna macht mir immer noch Sorgen. Sie wird immer dünner, aber niemand weiß warum. Sie frißt, hat weder Durchfall noch Fieber. Das Bein heilt gut, aber irgend was stimmt nicht. Shorty magert auch ab, trotzdem alle Pferde ständig Zugang zum Heu haben und ich die Kraftfutterration auch bereits erhöht habe.

 

8. Oktober 2013

 

Heute beginnt Nico Kempiak  mit dem Bau des Carports welcher als Futterlager dienen soll.

 

5. Oktober 2013

 

Das Wetter ist noch mal richtig schön und wir machen einen Ausritt. Anna mit Madeo, Sophia mit Tosca, Sammi mit Mijou, Gina mit Peppi, Kleine Anna mit Lucy und Jana und Ich lassen uns von Mausi im Sulky ziehen. Jana kutschiert das erste mal alleine.

 

4. Oktober 2013

 

Heute kommen 5 Jugendliche des Landesbildungszentrums mit ihrer Klasenlehrerin und einer guten Bekannten von mir  zum Arbeitseinsatz..   Große Anna ist auch da und so wird zuerst die Halle aufgeräumt, dann der Spielepark und zu guter Letzt werden im Auslauf Steine gesammelt. Hinterher gibt es Kakao und Kekse, was natürlich auch King brennend interessiert.  Beim Steinesammeln muß Merlin natürlich wieder unbedingt helfen.  Alle was in die Schubkarre gelegt wird, muß er sehr genau inspizieren. Leider ist dabei auch der große Zeh der Klassenlehrerin im Weg.  Das Ergebnis ist ein gebochener Zeh, weil dieser Merlins Gewicht natürlich nicht stand halten kann.   

 

Am Nachmittag kommt dann auch Sophia noch für das Wochenende  vorbei. Mit Anna und Sophia habe ich dann auch am Samstag und Sonntag Hilfe, was mir nach dem Bauchklatscher durch Merlich echt gut tut. Da habe ich leider immer noch dran zu knabbern.

 

Merlin inspiziert den Inhalt der Schubkarre  Die Judendlichen sammeln fleißig Steine aus dem Auslauf  Noch ist der große Zeh ganz!  King hilft auch - bei Kakao und Keksen

 

2.Oktober 2013

 

Merlin ist weg! Mein Herzschlag scheint vor Schreck auszusetzen. Ich komme heute früh halb 5 Uhr raus um die Schatzis ans Heu zu lassen aber meine Babys sowie Mijou sind nicht da. Nun gut, das ist nichts besonderes. Die Babys marschieren gerne mal durch irgend welche Zäune und Mijou hängt zur Zeit eh viel mit Doby rum. Also wird sie mit ihm irgendwo auf dem Gelände sein. Ich marschiere also los, um die Frechdachse zu suchen. Aha, hinterm Zaum zu Spielepark sehe ich ein paar leuchtende Punkte. Die Augen meiner Lieben, die im Licht meiner Stirnlampe strahlen. Aber was ist das? Doby,  Mijou und MIchel aber kein Merlin. Mein Herz bleibt fast stehen. Wo ist Merlin?  Beim Blödsinn machen geht er nie alleine seinen Weg, Pferde sind Herdentiere, tausend Gedanken gehen mir durch den Kopf. Ich sehe ihn vor meinem inneren Auge schon irgendwo auf dem Gelände schwer verletzt oder sogar tot liegen. Oder ob man ihn geklaut hat?  Ich laufe in Panik bis hinten zur Weide, krieche in jede Ecke des Geländes, durchstreife den Spielepark... nichts. Merlin ist weg. Was kann ich nur im Dunklen machen?  Die ersten Tränen kullern. Mein Merlin, mein kleiner Schatz. Ich habe ihn doch sooo lieb.   Plötzlich geht meine Lampe in Richtung Tor. Was ist das ? Da steht irgend was Großes. So schnell ich kann, und das ist zur Zeit nach meinem Bauchklatscher beim Spaziergang mit Merlin leider nicht sehr schnell, laufe ich zum Tor.  Da steht mein Merlin auf der Straße und bettelt um Einlaß. Jetzt brechen alle Dämme. Mein Baby ist wieder da.  Jetzt ströhmen die Freudentränen. Mit Mühe fummele ich im Dunklen das Zahlenschloß auf und lasse ihn zu mir rein. Merlin scheint regelrecht unter Schock zu stehen. Er weicht mir nicht von der Seite. Ich bringe ihn in seinen Auslauf, aber  er will gar nicht zum Heu. Total erschöpft legt er sich unter dem Schleppdach ins Stroh.  Ich bleibe noch eine Weile bei ihm sitzen und überlege, was wohl geschehen ist. Äußerlich sind keine Verletzungen zu sehen. Hoffentlich hat er keine Giftplanze gefressen. Bei uns wachsen außerhalb unseres Geländes viele Robinien. Aber ich kann doch nicht mitten in der Nacht den Tierarzt anrufen und sagen, Merlin ist so müde. Also gehe ich erst mal rein und warte ab. Halb sieben gibt es Kraftfutter, mal sehen was dann los ist.  Aber zu dieser Zeit ist Merlin wieder fit. Er kommt wie immer zum Fressen, schmust mit mir und benimmt sich fast wie immer.  NUr ein bischen sieht man ihm den Schreck noch an. Eine ganze Steinlawine fällt mir vom Herzen.   Jetzt muß ich aber erst mal sehen, wo er rausgekommen ist.  Also fahren wir, mein Mann und ich, den Außenzaun entlang. Und da sehen wir schon den "Salat". Unser Merlin ist wären seines Auspfluges in den Spielepark auf den Wall gestiegen und vom Wall aus über den Außenzaum geklettert.  Der Bursche hat so ein Schwein gehabt, daß er sich dabei nicht verletzt hat.  Also heißt es für mich, Ein neuer Elektrozaun vor dem Wall muß her. Damit war dann mein Vormittag wieder außerplanmäßig ausgebucht.  Nun hat man schon einen doppelten Zaun rund um das gesamte Gelände gezogen und trotzdem gehen meine Lieben noch spazieren. Wann komme ich hier nur mal zur Ruhe. Aber so ist das eben im ganz normalen Chaos.

 

 

 

1.Oktober 2013

 

Der Tag fängt schon toll an. Die kleine Bonni scheint sich nicht richtig wohl zu fühlen. Sie ist mir zu ruhig, trotzdem sie freudig zum fressen kommt und äußerlich nichts zu sehen ist.  Darmgeräusche sind da und die Hufe sind auch nicht warm. Ich messe Fieber und die Maus hat doch tatsächlich 41 Grad Fieber. Nun aber schnell den Tierarzt anrufen. Leider wohnt unser Tierarzt  gut eine Autostunde entfernt. Er verspricht aber gleich loszufahren,.   Seine Untersuchung ergibt nur einen sehr schnellen Herzschlag und eventuell etwas Nierenprobleme. Alles andere ist unauffällig. Bonni bekommt Spritzen und nun müssen wir abwarten. Da Wajuna aus dem "Krankenkäfig" wieder entlassen wurde, zieht Bonni jetzt für einige Tage dort ein. Wajunas Bein wird auch gleich noch kontrolliert. Die Wunde sieht gut aus, aber mein Verband gefällt dem Tierarzt nicht . Leider hatte ich kein anderes Verbandsmaterial mehr. Ich bekomme von ihm Neues und er verbindet Wajuna wieder ordentlich. Da unser Tierarzt sehr gerne Äpfel ist hatte ich ihm schnell      bevor er hier ankam noch einige unserer schönen Äpfel gepflückt. Er ist immer so bemüht um unsere Pferde und ist zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar. Da kann man ihm ruhig mal eine kleine Freude machen.

 

Di e leckeren Äpfel leuchten am Baum

 

29.September 2013

 

Heute ist noch mal ein richtig schöner, sonniger Tag und ich will mit Merlin zum ersten Mal durchs Dorf spazieren gehen. Sammi mit Bonni sollen uns begleiten, um Merlin etwas Sicherheit zu geben. Aber Merlin sieht das mal wieder anders. "Angst: kenn ich nicht, wovor soll ich Angst haben" scheint er zu denken. Weder Autos, noch kläffende, hinter Toren versteckte Hunde stören ihn. Aber er findet das alles so spannend und aufregend, daß er sich kaum unter Kontrolle hat. Einmal kann ich ihn nicht mehr halten und er reißt mir trotz Führkette die Leine aus der Hand. Nach ca. 10 Galoppsprüngen bleibt er stehen und wartet auf mich. 20 Meter artig gehen und dann wieder ein Satz, wobei ich auf dem Bauch lande und Merlin wieder vorläuft, Aber auch hier steht er sofort wieder und schaut entsetzt, was ich da auf der Erde mache. Danach scheint er zu begreifen, daß er solche Aktionen besser nicht machen sollte, wenn er mich noch eine Weile als "Mama" behalten will. Von nun an geht er artig und wie ein routiniertes Pferd neben mir, bis nach Hause. Die anderen beiden Babys müssen warten. Noch eine Runde mit so einem aufgeregtem "Hemde" schaffe ich heute nicht.

 

Aufbruch zum Spaziergang durchs Dorf. Das erste Mal durch den Ort und Sammi mit Bonni sollen Merlin Sicherheit geben  Aufregung aber keine Angst im Ort. Autos sind kein Problem, aber sooo viele Häuser  Der Weg nach Hause ist bekannt und nach dem er ein schlechtes Gewissen hat, weil er mich geärgert hat, geht plötzlich alles ganz gesittet

 

 

 

27.September 2013

 

Samson fühlt sich mit seiner neuen "Mama" richtig wohl und Marlen würde am liebsten den ganzen Tag mit ihm schmusen und kuscheln und auch bei ihm schlafen, aber glücklicher Weise hat Stefan auch noch was zu sagen.

 

Unseren Pferden geht es soweit gut. Wajunas Bein heilt ganz langsam. Shorty gefällt mir nicht. Er wird immer dünner und keiner weiß, woran es liegt. Unsere Katzen ziehen sich langsam wieder ins Haus, weil es draußen doch schon ab und zu frisch wird und die letzten Äpfel reifen an den Bäumen und leuten in der Herbstsonne.

 

Knutschen von Marlen an Samson  Die große Liebe  Elli bewacht das Trinkwasser der Pferde und genießt noch mal die Sonne 

 

 

 

25.September .2013

 

Heute ist Samson, eines der drei beschlagnahmten Pferde in sein neues Zuhause umgezogen. Eigentlich sollte er noch einige Zeit hier bleiben um erst mal wieder aufgepäppelt zu werden und um zu Kräften zu kommen, aber Marlen hat sich so sehr in ihn verleibt, daß sie es einfach nicht mehr ausgehalten hat. Nun mußte kurzer Hand ihr Freund alles schnell vorbereiten und Samson konnte umziehen. Er wurde von seinen neuen 1 1/2 Pferdefreunden aufgeregt begrüßt. Nach ein paar Runden im Galopp über die schöne große Weide interessierte sich der alte liebe Schatz mehr fürs Gras als für die anderen Pferde. Egal, wie sehr sich die anderen beiden auch bemühten, Samson blieb cool und fraß in alles Seelenruhe weiter. Er hat jetzt eine große Weide mit Unterstand und liebe Menschen, die ihn verwöhnen und die auch gleich ein Gespräch mit Hilfe unserer lieben Monika Jäger, unserer Tierkommunikatorin,  mit ihm führen werden.

 

 

 

Samson im neuen Zuhause mit der Schimmelstute Landi und dem frechen Shetta Poppi  Samson auf seiner neuen großen Weise  alt

 

 

 

22. September 2013

 

Heute kam Nico Zeplin, unser Pferde-Physiotherapeut und hat unsere kranken bzw. alten Pferde behandelt. Mausi genießt es immer total, wenn er sie mit Laser oder Magnetfeld behandelt. Shari war auch dran, damit ihre verletzte Sehne besser heilt und Tosca, weil sie mit in dieser Gruppe steht und sooo lieb geguckt hat. Eigentlich hat sie keine Behandlung nötig, aber die Pferde wissen ganz genau, was ab geht, wenn Nico kommt. Sie betteln regelrecht, weil sie das alles so toll finden. Besonders Wajuna begrüßt Nico immer schon von Weitem. Sie will meist sofort dran kommen. Und da Nico Wajuna auch sehr mag, bekommt sie auch ihren Willen. Und unser Samson wurde auch von Nico gründlich durchgescheckt. Mit war wichtig zu wissen, ob er vielleicht später, wenn er wieder aufgepäppelt und Muskulatur aufgebaut hat, eventuell wieder reitbar sein wird. Die jungen Leute waren auch gekommen um sich bei Nico direkt zu erkundigen. Nico ist jedenfalls fest überzeugt, daß Samson wieder für leichte gemütliche Schrittausritte einsetztbar sein wird. Und damit hat sich das junge Päarchen entschlossen dem armein Kerl ein neues liebevolles Zuhause zu geben. Er wird jetzt noch ca. 14 Tage hier bleiben, damit sie bei sich alles in Ruhe vorbereiten können und dann wird er zu einer lieben Warmblutstute und einem kleinen frechen Mini-Shetty kommen. Ganz in der Nähe, so daß wir ihn immer mal wieder besuchen können und auch bei Problemen und Fragen ständig zur Verfügung stehen können. Ein Glücksfall für Samson.

 

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20. September 2013

 

Leider haben wir die jungen Leute nicht angetroffen. Mal sehen, wie es weiter geht.

 

18. September 2013

 

Heute war Tobias, unser Schmied, hier und hat alle Pferdehufe wieder schön gemacht. Samson war superartig dabei. Die "Babys" waren sich mal wieder nicht ganz sicher, ob sie sich als Pferde oder als Tanzmäuse benehmen sollen, aber alle anderen standen brav und ohne Theater.  Tobias meinte aber das unsere Babys trotz allem mit ihren 2 1/4 Jahren schon tot mitmachen. Sie sind zwar etwas zappelig, lassen sich aber nicht wirklich aus der Ruhe bringen und bleiben in jeder Situation cool.

 

 

 

Doby beim Schmied  Merlin beim Schmied  Michel beim Schmied

 

 

 

Heute kamen auch eine junge Frau und ein junger Mann und haben sich für Samson interessiert. Ich hatte ihn gestern über Facebook als Beistellpferd angeboten. Die beiden sind hier ganz aus der Nähe und haben einen netten Eindruck gemacht. Freitag werde ich mir mit Cathrin ansehen fahren, wie die Pferde dort gehalten werden. Ich hoffe, ds alles ok ist und Samson dann ein schönes Zuhause bei einer Warmblutstute und einem Shetty bekommt.

 

16. September 2013

 

Vorsichtshalber rufe ich wegen Wajunas Bein den Tierarzt. Das Bein ist dick und Juni mag nicht fressen. Der Tierarrzt kommt und gibt ihr noch mal eine Spritze. Die Wunde selbst sieht aber top aus. Kein Eiter und alles sauber. Danach geht es Wajuna wieder besser. Sie lahmt auch nicht mehr. Trotzdem muß sie vorsichtshalber noch ein paar Tage im "Käfig" bleiben.

 

 

 

Wajuna im 

 

 

 

12. September 2013

 

Wajunas Bein schwillt an und sie will nicht mehr fressen. Ich frage vorsichtshalber den Tierarzt. Ich verbinde das Bein neu und soll abwarten.

 

10. September 2013

 

Als ich mittags in den Stall kam lag unsere kleine Sally. Das kam mir sehr eigenartig vor, denn Sally hat sich noch nie im Stall hingelegt. Seit sie bei uns ist, liegt sie immer draußen unter freiem Himmel.  Eine Stunde später lag sie immer noch und ich rief der Tierarzt an, welcher versprach auch schnell zu kommen.  Nach einer weiteren Stunde stand Sally auf und ging in ihren Auslauf, aber nur um sich wieder hinzulegen. Ich spürte, das die Zeit des Abschieds gekommen war. Als der Tierarzt gegen halb 5 kam, lag Sally immer noch und weigerte sich aufzustehen. Trotz Spritze und all unsere Bemühungen, sie wieder auf die Beine zu bringen blieb sie liegen. Es blieb mir nur noch mich von unserer kleinen Maus zu verabschieden. Die Spritze des Tierarztes erlöste sie und sie trat ihre letzte große Reise über den Regenbogen in ein besseres Leben an. Mach`s gut, du kleiner Engel und grüß alle unsere Freunde da oben. Irgend wann sehen wir uns alle wieder.l Danke auch an Kathrin und Marie, die mir in dieser Stunde zur Seite standen.

 

Wajunas Bein wurde auch gleich noch einmal neu verbunden. Die Wunde sah schon recht gut aus.

 

5.September bis 8.September 2013      

 

Ich fahre erst mal zu unseren Sohn in die Schweiz. Kathrin, eine ganz liebe Freundin versorgt die Pferde und die Katzen, und paßt auch auf meine Schneckis, auf, welche hier zu hunderten herum wuseln und die ich heiß liebe. Sie strahlen so eine Ruhe und gelassenheit aus, die mich einfach immer pfasziniert und tief berührt. Als ich am Abend des 8.9. wieder eintrudele, sagt mir Kathrin, daß sich Wajuna am Hinterbein verletzt hat und sie den Tierarzt rufen mußte. Die Pferde haben sich am Heustand plötzlich erschreckt und dabei muß ihr ein anderes Pferd in den "Hecken" gesprungen sein.  Gut daß Kathrin so fürsorglich und verantwortungsvoll ist.

 

31.August 2013

 

Eine befreundete Tierärztin holt schon mal 2 der beschlagnahmten Tiere ab, um sie zu behandeln und aufzupäppeln. Der große Wallach "dePru" leidet unter einer starken Pilzinfektion und "Nancy" die Stute hat überall alte schlecht oder nicht verheilte Wunden, die dringend gesäubert und verarztet werden müssen. Corinna recherchiert auch über das Leben der beiden Pferde und findet herraus, das de Pru einen schweren herzfehler hat und Nancy in einen Zug gelaufen und dabei schwer verletzt wurde. Samson bleibt erst einmal hier.

 

 

 

27.August 2013

 

Gegen halb Zwei kamen die 5 beschlagnahmten Pfer auf unseren Hof. Es war alles etwas eigenartig. Nachdem 4 Pferde abgeladen waren und nur noch ein Shetty auf dem Hänger stand gingen die Amtstierärztin mit ihren Kollegen und dem Fahrer, einen Reiterhofbesitzer, hinter den LKW und als sie wieder kamen, hieß es das die Scheckstute und das Shetty gleich wieder mit zurück zum Reiterhof fahren würden. Die drei anderen, welche sehr mager und schlecht aussahen, würden hier bleiben. Ich fand das alles recht frech. Die guten Pferde, welche noch zu gebrauchen, bzw leicht zu vermitteln sind, wurden auf einen Reiterhof gegeben und die kranken, schwer zu vermittelnden, welche noch aufgepäppelt und behandelt werden müssen, dürfen die dummen Tierschützer nehmen. Nichts desdo Trotz. die Pferde können nichts dafür und wir werden alles daran setzen, das sie bald wieder wir Pferde aussehen und einen guten Platz finden.

 

Die drei Neuankömmlinge  Die beschlagnahmten Pferde  Erst mal fressen, alles andere ist unwichtig

 

 

 

26.August 2013

 

Heute war wieder Zwergenreiten. Unsere Sally war irgendwie wieder nicht gut drauf. Wir haben sie nur ganz kurz eingesetzt. Es geht ihr nicht so gut.

 

Sally macht nur kurz mit. Es scheint ihr nicht so gut zu gehen.  Unsere kleine Ester auf der großen Mausi. Angst kennt Ester nicht.  Ester reitet ganz allein und ist sooooo stolz.  Ida und King. Ein kleines Traumpaar. Und Ida kann schon freihändig!

 

 

 

22.August 2013  

 

Habe einen Anruf vom Veterinäramt des Nachbar-Landkreises bekommen. Es müssen  5 Pferde beschlagnahmt werden und man sucht dringend eine Unterbringung für diese verhungerten und und verwahrlosten Tiere. Was mache ich nur. Ich schaffe es weder finanziell noch arbeitsmäßig, noch mehr Pferde aufzunehmen. Aber man kann nicht nur immer über die Amtstierärzte schimpfen, daß diese nichts tun und wenn sich jemand einmal durchringt, Pferde zu beschlagnahmen und ein Tierhalteverbot ausspricht, müßte man auch helfen. Was mach ich nur? Trotz großen Ärger mit meinem Mann, der das alles realistischer sieht, sage ich "JA".

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