Abfallprodukt Fohlen - Geboren um zu sterben

Bayern, Tirol, Österreich, Schweiz

Stuten grasen auf saftig grünen  Almen. Um sie herum toben ihre lebensfrohen Fohlen. Touristen stehen am Zaun und erfreuen sich an dieser Idylle! Doch die Idylle trügt! Kommt der Herbst werden die Stuten eingestallt und die Fohlen müssen weg, weil sie im Winter nur Kosten verursachen. Die Stuten sind bereits wieder tragend um im nächsten Frühjahr und Sommer die Touristen mit ihren jungen Fohlen zu erfreuen.

Stutenmilchfarmen

Auch hier; eine scheinbare Idylle.Grasende Stuten und ihre süßen Fohlen

Geben die Stuten keine Milch mehr,sind auch diese Fohlen; überflüssig und müssen weg. Ihre Mütter sind bereits wieder tragend, um auch im nächsten Jahr  Milch zu geben.

PMU-Pferde

(PMU= Pregnant mare`s urine zu Deutsch: Urin von tragenden Stuten)

Während 7 Monaten der 11 Monate  dauernden Tragzeit stehen die Stuten Tag und Nacht angebunden, ohne die Möglichkeit sich hinzulegen oder sich zu bewegen völlig eingeengt. Fest am Hinterteil angepresste Vorrichtungen fangen den begehrten östrogenreichen Urin auf.   Damit der Urin hochkonzentriert ausgeschieden wird, bekommen die Stuten nur wenig Wasser. Nieren- und Leberschädigungen bis hin zu totalem  Nierenversagen sind die Folgen. Viele Stuten müssen deshalb vorzeitig geschlachtet werden, auch weil der Bewegungsmangel zu Schäden an den Gliedmaßen führt und sie bewegungsunfähig werden.

Fohlen sind die unerwünschten Nebenprodukte dieser  grausamen Stutenausbeutung. 75 000 Fohlen werden so jedes Jahr  in PMU-Farmen geboren,  um spätestens im Alter von 4 Monaten  direkt  in brutalen Tiertransporten in Schlachthäuser gefahren zu werden oder in sogenannten Mastfarmen auf ein höheres Schlachtgewicht gemästet zu werden, um dann den gleichen Weg wie ihre jüngeren Leidensgenossen zu gehen 

(Ob Frauen, welche die Medikamente „Premarin“  oder „Presomen“   nehmen, wissen, dass diese aus Pferde-Urin durch unendliches Leid der Stuten und dem Tod unzähliger Fohlen  gewonnen und hergestellt  werden?)

PMU  Foto Peta

Ob aus den Touristikgebieten, den meisten Stutenmilchfarmen oder den PMU-Ställen, allen Fohlen droht das gleiche Schicksal: der grausame Transport  in Massenschlachthöfen, um auf brutalste Weise getötet zu werden.

Plötzlich von ihren Müttern getrennt, werden die noch unter Schock stehenden Fohlen auf  Fohlenauktionen von Händlern, welche für die großen Schlachthöfe einkaufen, ersteigert.  Eng zusammen gefercht in großen Viehtransportern geht der Weg oftmals über hunderte von km,  ohne ausreichend Wasser, ohne Platz, um die Anfahr- und Bremsmanöver ausbalancieren zu können zu Massenschlachthöfen  in Italien, Frankreich oder in den Libanon. Viele Pferde überleben diese Strapazen nicht. Sie stürzen, bleiben mit den Beinen in den seitlichen Lüftungsgittern hängen, brechen sich die Beine, verletzen sich schwer, werden von den noch Stehenden tot getreten. 

So kommen viele  Fohlen, die den Transport überleben, am Zielort an.

Aber auch dort hat das Leid noch kein Ende.

 

Mit Knüppeln und Elektroschockern, werden die oft schwer verletzten Tiere in die Schlachthäuser geprügelt. Akkordarbeit steht an. Eine Minute hat jedes Pferd zum Sterben. Dass oftmals die Bolzenschussgeräte nicht richtig funktionieren und den Tieren ohne ausreichende Betäubung die Kehlen durchgeschnitten werden, interessiert niemanden.

Bitte schauen Sie nicht weg!

Hören Sie, wie wir, die qualvollen Schreie der Fohlen und ihrer Mütter.

Helfen sie uns, dass wenigstens einige dieser Pferdekinder diesem grausamen Schicksal  entkommen.

 

Unser Verein, die

Interessengemeinschaft Freizeit mit Pferden und Pferdeschutz e.V.

39517 Cobbel

 

hat im September 2011,  als die großen Schlachtfohlenauktionen begannen, drei dieser Fohlen frei gekauft.

Das konnten wir aber nur mit Ihrer Hilfe. Bitte helfen Sie uns nun weiter.

Wir suchen  dringend Sponsoren  und Paten, die uns bei der weiteren Finanzierung der Aufzucht der Fohlen durch eine regelmäßige Spende unterstützen.

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende auf unser Konto 3070006751

bei der Kreissparkasse Stendal   BLZ 81050555.

 

Geben Sie als Verwendungszweck  das Kennwort Fohlen und Ihren vollständigen Namen und ihre Adresse an.

Sollten Sie sich entschließen, eine Patenschaft zu übernehmen, 

bitte Fohlen, Pate und ebenfalls Ihren vollständigen Namen und die Adresse angeben. Nur so können wir Ihnen eine steuerlich absetzbare Spendenquittung ausstellen.

 

Für nähere Informationen stehe ich Ihnen gerne unter 03935 213572 oder 01729767794 zur Verfügung. Sie können sich auch auf unserer homepage www.Pferdefreizeithof-Cobbel.de über uns und auch über die Fortschritte der drei Noris informieren.

 

Angela Jackowski

Vereinsvorsitzende

 

Fotos wurden uns zur Verfügung gestellt von Animal Spirit Österreich / Informationen aus dem Internet